Grenzkontrolle an der A93: Drei gesuchte Männer gestoppt, nur einer bleibt in Haft
Bei einer Kontrolle an der A93 bei Kiefersfelden stellten Bundespolizisten am Mittwoch drei gesuchte Männer fest. Während ein 23-jähriger Rumäne wegen einer nicht bezahlten Geldstrafe in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde, konnten ein 32-jähriger Ungar und ein 51-jähriger Bulgare ihre Reise fortsetzen, nachdem unterschiedliche Maßnahmen vor Ort getroffen worden waren.
Haftantritt nach nicht beglichener Geldstrafe
Bei der Überprüfung der Personalien des Rumänen ergab sich, dass das Erlangener Amtsgericht gegen ihn einen Strafbefehl wegen Körperverletzung erlassen hatte. Die festgesetzte Geldstrafe in Höhe von 7.500 Euro war mangels Begleichung ersatzweise in einen 75-tägigen Haftaufenthalt umzuwandeln. Die Beamten brachten den 23-Jährigen daraufhin in die Justizvollzugsanstalt nach Bernau.
Zahlung durch Dritte und Adressmitteilungen an Staatsanwaltschaften
Der 32-jährige Ungar war wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz zur Zahlung von 1.200 Euro verurteilt, eine Summe, die das Amtsgericht Passau seit April 2025 forderte. Da der Mann das Geld nicht hatte, rief er seine Freundin an; diese “entsprach seinem Wunsch und zahlte das Geld bei einem Polizeirevier in Frankfurt am Main ein”, woraufhin der Ungar seine Reise fortsetzen durfte.
Der 51-jährige bulgarische Businsasse stand ebenfalls im Fokus zweier Justizbehörden: Wegen eines Einbruchsdiebstahls hätte er 820 Euro abgeben müssen. Die vorgesehene Vermögensabschöpfung ließ sich nicht durchführen, da der Mann lediglich 40 Cent bei sich hatte. Die Bundespolizei ermittelte jedoch seine neue Berliner Wohnadresse und informierte die Staatsanwaltschaft Osnabrück sowie die Staatsanwaltschaft Berlin; dort laufen Ermittlungen unter anderem wegen Betrugs.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

