Äste und Steine auf Gleisen zwischen Mühldorf am Inn und Ampfing entdeckt – Bundespolizei ermittelt

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

Zwischen Mühldorf am Inn und Ampfing meldete der Triebfahrzeugführer eines Regionalzuges am Montagabend ungewöhnliche Geräusche, nachdem der Zug mehrere Äste und bis zu 20 Zentimeter große Steine auf den Gleisen überfahren hatte. Der Zug wurde daraufhin zur Überprüfung in eine Werkstatt gebracht; im Gleisbereich fanden Einsatzkräfte über mehrere Meter Spuren der überfahrenen Gegenstände an beiden Gleisen.

Spuren und mögliche Beteiligte

Die Bundespolizei teilte mit, dass bei einer Begehung des betroffenen Bereichs deutliche Schleif- und Einschlags-Spuren festgestellt wurden. Nach bisherigen Erkenntnissen könnten sich vor dem Vorfall Kinder oder Jugendliche mit Fahrrädern im Bereich der Gleise aufgehalten haben. Ob diese Personen mit dem Ablegen der Gegenstände in Zusammenhang stehen, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Ermittlungen und Warnung

Die Bundespolizeiinspektion Freilassing hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen am Abend des 24. August 2026 im Bereich der Bahnstrecke zwischen Mühldorf am Inn und Ampfing. Die Behörde weist zudem ausdrücklich darauf hin: “Das Ablegen oder Einbringen von Gegenständen in den Gleisbereich stellt einen schweren Eingriff in den Bahnverkehr dar und kann katastrophale Folgen haben.” Bereits kleinere Hindernisse könnten zu Entgleisungen, Notbremsungen oder schweren Verletzungen führen. Außerdem betont die Polizei, dass das Betreten oder Aufhalten im Gleisbereich lebensgefährlich und verboten ist, da Züge nicht ausweichen können und einen sehr langen Bremsweg haben.

Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.