Bundespolizei in Freilassing: Rund 30 unerlaubte Einreisen, Waffen- und Drogendelikte sowie Schleusung festgestellt

Alfred Ingerl
3 Minuten Lesezeit

Grenzkontrollen bei Freilassing: Schleusungsverdacht, Drogenfunde und mehrere Haftbefehle

Bei routinemäßigen Kontrollen an den Grenzen rund um Freilassing stellten Bundespolizisten von Donnerstag bis Sonntag zahlreiche Verstöße fest. Die Einsätze führten zu rund 30 Feststellungen im Zusammenhang mit unerlaubten Einreisen, mehreren Verstößen gegen das Waffengesetz, einem Schleusungsdelikt, Drogenfunden, einem Fall von Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie mehreren vollstreckten Haftbefehlen.

Schleusungsverdacht und Waffenfunde

Am Donnerstag stoppten Beamte einen 25-jährigen Franzosen am Grenzübergang Schwarzbach-Autobahn. Bei ihm im Fahrzeug saßen zwei türkische Staatsangehörige. Nach bisherigen Ermittlungen soll der 25-Jährige gemeinsam mit einem der beiden Türken nach Österreich gefahren sein, um dort den zweiten aufzunehmen und beide anschließend nach Frankreich zu bringen. Im Fahrzeug fanden die Einsatzkräfte zudem einen Schlagstock. Gegen den Fahrer wird unter anderem wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern sowie wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Die beiden türkischen Männer stehen im Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise.

Auch am folgenden Tag entdeckten die Beamten mehrere mutmaßliche Verstöße gegen das Waffengesetz. Unter anderem fanden sie einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker sowie mehrere nicht gekennzeichnete Reizstoffsprühgeräte.

Drogenfunde, Widerstand und Haftvollstreckungen

Bei Kontrollen am Samstag und Sonntag wurden geringe Mengen Cannabis und Amphetamin sichergestellt; gegen die Betroffenen wurden Strafverfahren eingeleitet. Am Sonntag kontrollierten Einsatzkräfte außerdem einen 31-jährigen türkischen Staatsangehörigen in einem Zug. Da er sich zunächst nicht ausweisen konnte und keinen Aufenthaltstitel vorlegte, sollte er zur weiteren Identitätsfeststellung zur Dienststelle gebracht werden. Dabei leistete der Mann Widerstand gegen die eingesetzten Beamten; anschließend wurde er nach Österreich zurückgewiesen.

- Anzeige -

Am Wochenende vollstreckten die Beamten mehrere Haftbefehle. Ein 46-jähriger moldauischer Staatsangehöriger wurde wegen des Verdachts des Verschaffens falscher amtlicher Ausweise festgenommen, da er eine Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro nicht begleichen konnte, und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Ein 37-jähriger bulgarischer Staatsangehöriger wurde ebenfalls inhaftiert, weil er eine Geldstrafe in Höhe von 1.500 Euro nicht zahlte; gegen ihn lag ein Haftbefehl wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz vor. Ein weiterer Haftbefehl gegen einen 47-jährigen Deutschen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz konnte durch Zahlung der Geldstrafe in Höhe von 1.000 Euro abgewendet werden.

Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

Diesen Artikel teilen
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.