Mann bedroht Zugbegleiterin und Reisende mit Spritze im RE 40 nahe Nürnberg

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

Mutmaßlicher Angriff mit Spritze in Regionalexpress vor Nürnberger Hauptbahnhof

In einem Regionalexpress auf der Fahrt von Weiden nach Nürnberg soll ein 31-jähriger Mann am Mittwoch gegen 14:30 Uhr eine Zugbegleiterin sowie drei Reisende mit einer Spritze bedroht und mehrfach Stichbewegungen in deren Richtung ausgeführt haben. Die Auseinandersetzung ereignete sich kurz vor der Einfahrt des Zuges in den Nürnberger Hauptbahnhof; verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.

Vorgehen der Beteiligten und Festnahme

Nach Angaben der Bundespolizei bemerkte eine 56-jährige Zugbegleiterin den Konflikt und ging dazwischen, um die Beteiligten zu trennen. Der 31-Jährige zog daraufhin eine Spritze und machte mehrfach Stichbewegungen in Richtung des Oberkörpers der Zugbegleiterin sowie eines 15-, eines 16- und eines 25-Jährigen. Der 16-Jährige konnte dem Angriff im letzten Moment ausweichen. Alle Betroffenen blieben unverletzt. Die Zugbegleiterin verständigte die Bundespolizei, der Tatverdächtige hatte den Zug jedoch bereits verlassen, als die Einsatzkräfte am Hauptbahnhof eintrafen. Im Verlauf der Ermittlungen identifizierten die Beamten den 31-Jährigen und nahmen ihn an seiner Wohnanschrift fest; nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.

Weitere Feststellungen und laufende Ermittlungen

Im Zusammenhang mit dem Einsatz fanden die Bundespolizisten zudem einen weiteren Sachverhalt: Ein 39-jähriger Begleiter des Tatverdächtigen hatte sich nach Polizeiangaben ein Hakenkreuz auf den entblößten Oberkörper gemalt, bewegte sich mit entblößtem Oberkörper durch das Zugabteil und zeigte mehreren Reisenden den Mittelfinger. Gegen den 31-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung und der Bedrohung ermittelt. Gegen den 39-Jährigen wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen sowie wegen des Verdachts der Beleidigung eingeleitet.

Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.