Bundespolizei verhaftet Mann mit EU-Haftbefehl am Grenzübergang Lindau-Hörbranz

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

Bei einer Kontrolle am Grenzübergang Lindau-Hörbranz haben Bundespolizisten am Montagfrüh einen 24 Jahre alten Ungarn vorläufig festgenommen, weil gegen ihn ein europäischer Auslieferungshaftbefehl vorlag. Der Mann war mit einem in Ungarn zugelassenen Auto aus Österreich eingereist; bei der Überprüfung alarmierte der Fahndungscomputer die Beamten.

Haftbefehl wegen mutmaßlicher Körperverletzung

Nach Angaben der ungarischen Behörden wird dem 24-Jährigen zur Last gelegt, bei einem Festival eine Körperverletzung begangen zu haben. Der Mann gab an, nach Ungarn reisen zu wollen, um dort mit seinem zugewiesenen Sachbearbeiter wegen des Haftbefehls zu sprechen.

Vorführung und Überstellung

Die Bundespolizisten nahmen den Mann noch am Grenzübergang vorläufig fest und führten ihn am selben Tag dem Amtsgericht Kempten vor. Nach Bestätigung des Haftbefehls wurde der 24-Jährige in die Justizvollzugsanstalt Kempten eingeliefert, wo er nun auf seine Überstellung nach Ungarn wartet.

Diesen Artikel teilen
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.