Strafbefehle stoppen Reisen an der A93
Bei Grenzkontrollen an der Autobahn A93 hat die Bundespolizei Rosenheim am Sonntag, 23. August, zwei Männer aufgegriffen, gegen die Strafbefehle vorlagen. Ein 30-jähriger Rumäne durfte seine Fahrt nicht fortsetzen, weil er Ersatzfreiheitsstrafen antreten musste, ein 36-jähriger Tunesier bezahlte eine Geldstrafe und wurde trotz Begleichung der Schuld wegen fehlender Einreisepapiere ins Ausland zurückgewiesen. Außerdem verweigerten die Beamten über das Wochenende mehreren Migranten die Einreise aus Österreich.
Rumäne muss Haftstrafe antreten
Bei der Kontrolle eines rumänischen Staatsangehörigen stellte die Bundespolizei fest, dass gegen ihn zwei Strafbefehle bestanden: einer des Amtsgerichts Kleve wegen Diebstahls und einer des Amtsgerichts Nürnberg wegen Leistungserschleichung. Zusammen mit Verfahrenskosten ergab sich eine Forderung von rund 3.000 Euro, die der 30-Jährige nicht begleichen konnte. Mangels finanzieller Möglichkeiten trat er die gerichtlich angeordneten Ersatzfreiheitsstrafen an und wurde in die Justizvollzugsanstalt Bernau gebracht, wo er voraussichtlich bis Mitte September bleiben muss.
Tunesier muss nach Zahlung und fehlenden Papieren das Land verlassen
Ein weiterer Kontrollfall betraf einen 36-jährigen Tunesier, der sich nur mit einer abgelaufenen niederländischen Aufenthaltserlaubnis auswies. Die Bundespolizei ermittelte zudem, dass gegen ihn ein Strafbefehl des Amtsgerichts Frankfurt am Main wegen Leistungserschleichung über 400 Euro vorlag. Laufende Verfahren wegen Diebstahls und Körperverletzung hatten außerdem das Interesse der Staatsanwaltschaften in München beziehungsweise Schweinfurt an seiner Erreichbarkeit geweckt; die Ermittlungen ergaben, dass der Mann derzeit in Italien wohnt. Ein Bekannter zahlte die Geldstrafe bei der Bundespolizeiinspektion Würzburg, wodurch die 40-tägige Ersatzfreiheitsstrafe vermieden wurde. Da der Tunesier jedoch keine gültigen Einreisepapiere besaß, musste er nach Abschluss der Maßnahmen das Land wieder verlassen.
Von insgesamt rund 20 Personen, die am Wochenende versuchten, illegal nach Deutschland einzureisen, wies die Rosenheimer Bundespolizei 14 zurück. Die zurückgewiesenen Migranten stammen unter anderem aus Syrien, Pakistan, Tunesien und Gambia.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

