Am Freitag, den 3. April 2026, kam es am frühen Nachmittag zu einem dramatischen Zwischenfall in einem Ortsteil von Barbing, Landkreis Regensburg. Ein 43-jähriger Mann lettischer Herkunft wurde Opfer eines versuchten Tötungsdelikts. Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen und untersucht den Vorfall intensiv.
Streit eskaliert in Gewalt
Der Vorfall begann mit einem Streit zwischen dem 43-jährigen Mann und seiner 37-jährigen Lebensgefährtin, ebenfalls aus Lettland. Im Verlauf der zunächst verbalen Auseinandersetzung griff die Frau ihren Partner mit einem Küchenmesser an. Sie fügte ihm mehrere Stichverletzungen im Oberkörper zu. Der brutale Angriff ereignete sich in ihrer gemeinsamen Wohnung in einem Ortsteil von Barbing.
Polizei und Rettungskräfte im Einsatz
Nachbarn alarmierten die Polizei, die schnell am Tatort eintraf. Der schwer verletzte Mann wurde umgehend durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, wo er wegen lebensbedrohlicher Verletzungen behandelt wird. Die Tatwaffe wurde in der Wohnung der Verdächtigen sichergestellt. Umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen wurden von der Kriminalpolizei durchgeführt, doch das Motiv für die Tat bleibt bisher unklar.
Untersuchungshaft angeordnet
Bereits am nächsten Tag, dem 4. April, wurde die 37-jährige Tatverdächtige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an und die Verdächtige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.





