Waidhaus | Zurückweisung nach Algerien: Bundespolizei Waidhaus verweigert die Einreise nach Deutschland

Die Reise nach Frankreich endete am Montag (14. Oktober) für einen Nordafrikaner an der Grenzkontrollstelle der Bundespolizei an der A6 bei Waidhaus. Da er keine notwendigen Einreisedokumente vorzeigen konnte, schickten ihn Beamte der Bundespolizei zurück in sein Heimatland. Gegen ihn wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen der versuchten unerlaubten Einreise eingeleitet.

In der Nacht auf Montag nahmen Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus bei Grenzkontrollen einen Fernreisebus von Prag nach Lyon unter die Lupe. Einer der Insassen, ein 34-jähriger Algerier, konnte weder einen Pass noch einen Aufenthaltstitel für die Einreise nach Deutschland vorzeigen. Gegenüber der Beamten gab er an, dass er in den falschen Bus gestiegen sei und gar nicht nach Deutschland reisen wollte. Weitere Recherchen der Beamten ergaben, dass der 34-Jährige seit mehreren Jahren unerlaubt in Frankreich gearbeitet hatte und auch dorthin zurückkehren wollte. Da er kein Aufenthaltsrecht für Deutschland und andere Schengen-Staaten besitzt, wird er nun in sein Heimatland nach Algerien zurückgewiesen. Die Bundespolizei Waidhaus liefert den 34-Jährigen nach der Vorstellung beim Haftrichter beim Amtsgericht Weiden in die Abschiebehaftanstalt nach Hof ein. Dort muss der Algerier auf die Rückreise in sein Heimatland warten.

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