Weitere Anklage nach Messerangriff am Berliner Holocaust-Mahnmal

DTS Nachrichtenagentur
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Im Zusammenhang mit dem Anschlag am Holocaust-Mahnmal in Berlin im Februar 2025 hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen einen mutmaßlichen Helfer erhoben. Der Syrer sei der Beihilfe zum versuchten Mord und zur gefährlichen Körperverletzung dringend verdächtig, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Die Anklage wurde am 21. August 2026 vor dem Staatsschutzsenat des Kammergerichts in Berlin eingereicht.

Holocaust-Mahnmal in Berlin (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Dem Mann wird vorgeworfen, den gesondert Haupttäter ermutigt zu haben, einen Mann im Stelenfeld des Denkmals für die ermordeten Juden Europas in Berlin-Mitte anzugreifen und lebensgefährlich zu verletzen. Betroffen war ein spanischer Tourist, der lebensbedrohlich verletzt wurde. Die Tat war den Ermittlern zufolge am Abend des 21. Februar 2025 aus einer radikal-islamistischen und antisemitischen Einstellung heraus begangen worden. Der Täter wurde am 5. März 2026 durch das Kammergericht in Berlin unter anderem wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von 13 Jahren verurteilt. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig.

Der jetzt angeklagte mutmaßliche Helfer befindet sich seit dem 27. Mai 2026 aufgrund eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen gegen ihn laufen weiter.

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Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.