Mehrere Kontrollen und Festnahmen auf dem Oktoberfest
Bei routinemäßigen Kontrollen und Einsätzen auf dem Gelände der Wiesn sind am Mittwochabend und in der Nacht mehrere Personen vorläufig festgenommen und Anzeigen erstattet worden. Die Vorfälle reichen von Beleidigungen und Platzverweisen über Diebstahl bis hin zu Widerstand gegen Einsatzkräfte; an einigen Einsatzorten wurde Diebesgut sichergestellt und Tatverdächtige später wieder auf freien Fuß gesetzt.
Konflikt am Haupteingang endet mit Anzeige
Gegen 22:10 Uhr geriet am Wiesn-Haupteingang ein 18-jähriger Mann aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck in einen Streit mit Sicherheitskräften. Als diese ihn baten, an dem dortigen Bereich nicht urinieren zu wollen und das Gelände zu verlassen, reagierte er den Angaben zufolge provozierend, zeigte zunächst eine „beleidigende Geste“ und beschimpfte die Mitarbeiter weiter. Die Polizei erteilte ihm einen Platzverweis und fertigte eine Anzeige. Nachdem die Sicherheitskräfte den Mann in Gewahrsam genommen hatten, ließen sie ihn am Einsatzort wieder frei. Die weiteren Ermittlungen führt die Siebzehner-Inspektion, die Wiesnwache.
Diebstähle aufgeklärt, Tatverdächtige festgenommen
Einen gestohlenen Rollator stellten Einsatzkräfte am Mittwoch gegen 22:10 Uhr nach einer Sichtung von Überwachungsvideos im Biergarten sicher. Ein Angehöriger hatte am Nachmittag den Diebstahl angezeigt. Die Fahnder identifizierten auf den Aufnahmen einen Tatverdächtigen und trafen ihn später im Biergarten an; es handelte sich um einen 24-jährigen Franzosen ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Der Mann wurde vorläufig festgenommen, das Fahrzeug sichergestellt und ein Strafverfahren wegen Diebstahls eingeleitet. Nach Hinterlegung einer dreistelligen Sicherheitsleistung wurde er wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 66 der Münchner Kriminalpolizei.
In einem separaten Fall beobachteten Taschendiebfahnder gegen 20:00 Uhr in einem Wiesnzelt, wie ein 30-jähriger Rumäne einer Reinigungskraft Bargeld aus dem Trinkgeldbehälter stahl. Die Fahnder nahmen den Mann vorläufig fest und fanden bei ihm einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag, von dem nach bisherigen Erkenntnissen ein Teil als mutmaßliches Diebesgut gilt. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung und weiteren polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen. Das Kommissariat 55 führt die Ermittlungen.
Kurz vor 23:30 Uhr beobachteten die Fahnder im Biergarten, wie ein 38-jähriger Rumäne versuchte, in eine fremde Handtasche zu greifen und diese unbemerkt zu öffnen. Da er offenbar nichts entwenden konnte, entfernte er sich ohne Beute; draußen wurde er dann vorläufig festgenommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte in die Haftanstalt des Münchner Polizeipräsidiums überstellt und dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Zuständig ist ebenfalls das Kommissariat 55.
In einem weiteren Einsatz gegen 19:45 Uhr begleitete der Sicherheitsdienst einen 40-jährigen Münchner aus einem Wiesnzelt, nachdem er sich nicht entfernen wollte. Trotz eines ausgesprochenen Platzverweises verweigerte der Mann das Gehen, leistete gegenüber den eingesetzten Polizeikräften Widerstand und spuckte in Richtung der Beamten. Daraufhin wurde er vorläufig festgenommen, in Gewahrsam genommen und in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums gebracht; gegen Mitternacht wurde er entlassen. Die Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte führt das Kommissariat 42.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

