“Wir haben Werder wieder stark gemacht”: Die Stimmen zur FC Augsburg-Niederlage in Bremen

FCA-Trainer Manuel Baum sieht eine verdiente Niederlage Foto: Kolbert-press
Presse Augsburg
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In Bremen setzte es für den FC Augsburg nach einer 2:0-Führung die erste Saisonniederlage. Das hatten die Beteiligten nach der Partie dazu zu sagen.

Hennes Behrens: „Das war kein gutes Spiel von uns. Wir schaffen es aber irgendwie 2:0 in Führung zu gehen. Das müssen wir dann besser wegverteidigen, aber wir waren nicht richtig in den Zweikämpfen und nicht konsequent genug. Wir haben Werder wieder stark gemacht und unnötige Tore kassiert. Das passiert, wenn man nicht konsequent genug ist. Daraus müssen wir lernen und das werden wir, weil wir ein gutes Team sind. Direkt nach dem Spiel fällt es mir schwer, mich auf die Nationalmannschaft zu freuen, aber das wird am Montag sicher noch kommen, wenn wir das Spiel aufgearbeitet haben.“

Noahkai Banks: “Wir haben es über das ganze Spiel nicht geschafft für Entlastung zu sorgen und haben uns nur hinten reindrängen lassen. Wir waren insgesamt als Team sehr schlampig und haben unser Spiel überhaupt nicht auf den Platz gebracht. Bitter, dass wir zum Schluss die Tore bekommen. Daher gehen wir mit keinem guten Gefühl in die Pause, werden danach gegen Bayern aber wieder ein anderes Gesicht zeigen.”

Finn Dahmen: „Es ist sehr frustrierend. Es war von Beginn an nicht unser bestes Spiel, trotzdem gehen wir 2:0 in Führung. Danach waren wir zu passiv, haben einfache Fehler gemacht und Bremen damit wieder ins Spiel gebracht. So etwas darf uns nicht passieren. Das müssen wir analysieren und nach der Länderspielpause wieder dort weitermachen, wo wir zuvor aufgehört haben. Die Nominierung für die Nationalmannschaft bedeutet mir sehr viel und ist ein Traum für mich. Im Moment überwiegt aber noch die Enttäuschung über das Spiel.“

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Mitchell Weiser (Bremen): „Es ist schwer die Emotionen in Worte zu fassen. Ich komme rein und habe direkt eine Riesenchance. Ich habe aber weiterhin daran geglaubt, dass die Chance noch kommt. Fülle (Anmerkung Redaktion: Niclas Füllkrug) macht dann einen großartigen Treffer zum Ausgleich. Danach haben wir weiter an uns geglaubt. Es war ein starker Ball von Grüllo, der dann zum Tor von mir geführt hat. Die Energie im Team ist gut, wir versuchen bei jedem Zwischenstand unser Spiel zu spielen und lassen uns nicht hängen. Ich denke, dass wir heute nochmal ein Ausrufezeichen gesetzt haben. Ich habe schon viele schöne Momente mit Werder erlebt, das war heute auch einer davon. Im letzten Jahr hatten wir wenige magische Augenblicke. Wir arbeiten weiter daran, dass sowas häufiger passiert. Und ich finde, dass wir auf einem guten Weg sind.“

Niclas Füllkrug (Bremen): „Momente wie heute sind besonders. Wenn 42.000 Menschen an etwas glauben, ist die Wahrscheinlichkeit, es zu erreichen, höher, als wenn es nur elf tun. Das war heute mal wieder der Fall. So entstehen im Weserstadion Situationen und eine Energie wie diese. Grüllo entfacht die Atmosphäre mit einem Wahnsinnstor. Danach haben wir uns Chance um Chance erspielt. Auch in der ersten Halbzeit haben wir es in einem ruhigeren Spiel aus meiner Sicht gut gemacht, aber da haben wir noch nicht den bedingungslosen Willen gezeigt, der im zweiten Durchgang dazukam.“

Manuel Baum (Trainer Augsburg): „Wenn man auswärts 2:0 führt, muss man mindestens einen Punkt mitnehmen, aber wir haben völlig verdient verloren. Wir waren schon in der ersten Halbzeit mit dem Ball zu fahrig und haben nach der Pause unsere größte Stärke vermissen lassen: das Verteidigen im Kollektiv. Bremen hat eine gute zweite Halbzeit gespielt, aber wir haben mit unseren Fehlern unseren Teil dazu beigetragen. Deshalb geht der Sieg für Bremen am Ende auch in völlig Ordnung. Jetzt werden wir das Spiel aufarbeiten und die kommenden zwei Wochen nutzen, um an diesen Themen zu arbeiten.“

Daniel Thioune (Trainer Bremen): „Ich freue mich riesig, dass wir als Mannschaft das Spiel noch gedreht haben. Augsburg ist bekannt für das sehr gute Defensiv- und Umschaltverhalten und das haben wir in der ersten Halbzeit zu spüren bekommen. Ich muss meiner Mannschaft aber ein großes Kompliment machen. Sie hat nach dem 0:2 – dann ist das Spiel gegen Augsburg eigentlich weg – alles reingeworfen und gezeigt, dass sie neben Wille und Bereitschaft auch gut Fußball spielen kann.“

Quelle: fcaugsburg.de/ Werder.de

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