Nach dem Sieg am Freitag in Kassel empfing der ESV Kaufbeuren am Sonntag den Tabellensechsten Eisbären Regensburg. Trotz zahlreicher Ausfälle – mehrere Stammkräfte fehlten verletzt oder krank – setzten sich die Joker vor gut 2200 Zuschauern eindrucksvoll mit 7:3 durch. Im Tor stand Cody Porter, Neuzugang Travis Turnbull feierte sein Heimdebüt.
Ausgeglichenes erstes Drittel
Die Gäste erwischten den besseren Start, scheiterten aber früh an der Latte. In Überzahl gingen die Regensburger durch Corey Trivino in Führung (7.), doch die Allgäuer antworteten prompt: Nikolaus Heigl staubte im Powerplay zum 1:1 ab (10.). In der Folge begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, weitere Treffer fielen zunächst nicht.
Vier Tore in wenigen Minuten
Das Mitteldrittel entwickelte sich zur Demonstration der Effizienz. Nach starkem Penalty-Killing schalteten die Joker einen Gang höher und drehten innerhalb weniger Minuten auf. Travis Turnbull brachte sein Team in Führung (31.), Alec Zawatsky und Pavel Nikitins erhöhten kurz darauf auf 4:1. Noch vor der Pause traf erneut Turnbull im Powerplay zum 5:1.
Souveräne Entscheidung
Auch im Schlussabschnitt blieb der ESVK eiskalt. Max Kislinger und Nikolaus Heigl schraubten das Ergebnis auf 7:1. Zwar verkürzten die Regensburger kurz vor Ende noch durch Donat Peter und Constantin Ontl, doch am klaren Heimsieg änderte das nichts mehr.
Mit dem Erfolg sicherten sich die Joker ihr erstes Sechs-Punkte-Wochenende der Saison – ein wichtiges Signal im Kampf um den Klassenerhalt.


