Für den ESV Kaufbeuren setzte es auch an diesem Wochenende zwei Niederlagen. Mit einem neuen, alten Trainer soll nun der Weg zurück in die Spur gesucht werden.
Am 36. Spieltag der DEL2 gastierte der ESV Kaufbeuren beim Auswärtsspiel in Regensburg und zeigte unter schwierigen Voraussetzungen eine kämpferische Leistung. Das Team musste weiterhin auf mehrere verletzte Spieler verzichten, darunter Daniel Fießinger und Florian Reinwald, während Cody Porter zunächst das Tor hütete.
Für die Joker war es zugleich ein besonderer Moment: Leif Carlsson übernimmt wie schon im vergangenen Jahr den Cheftrainerposten beim ESVK. Der erfahrene Schwede hat das große Ziel, die Mannschaft wie in der Saison 2024/2025 zum Klassenerhalt in der DEL2 zu führen. Carlsson wird heute Abend in Kaufbeuren eintreffen und soll bereits beim Sonntagsspiel in Regensburg an der Bande stehen. Andrew Donaldson, der das Team bislang gemeinsam mit Sebastian Osterloh trainierte, rückt wieder auf den Posten des Co-Trainers zurück.
Sportlich erwischten die Allgäuer einen vielversprechenden Start. Bereits im ersten Drittel nutzte Brent Raedeke eine Einzelaktion zur Führung. Im zweiten Drittel kombinierten Tyson McLellan und Yannik Burghart zum 2:0, ehe Regensburg durch schnelle Treffer zurückkam. Kapitän Bernhard Ebner stellte im Powerplay den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her, doch die Eisbären schlugen erneut zurück. Zwischenzeitlich musste Torhüter Cody Porter verletzt vom Eis, für ihn übernahm Nachwuchskeeper Rhihards Babulis und zeigte starke Paraden.
Im Schlussabschnitt verteidigte Kaufbeuren die knappe Führung lange erfolgreich, überstand mehrere Unterzahlsituationen und hielt das Spiel offen. Acht Sekunden vor dem Ende gelang den Hausherren jedoch der späte Ausgleich zum 3:3, sodass die Partie in die Verlängerung ging. Dort nutzten die Regensburger ein Powerplay und sicherten sich den 4:3-Sieg.
Auch am Freitag hatten sich die Joker geschlagen gegeben. Am 80. Gründungstag des ESKV verlor man vor eigenem Publikum klar gegen Kassel.



