In der Nacht auf Dienstag, den 28. April 2026, führten Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Piding eine Fahrzeugkontrolle durch, die eine aufsehenerregende Entdeckung brachte: In einem Auto einer 20-jährigen Fahrerin fanden die Beamten etwa drei Kilogramm Kokain und Bargeld in mittlerer fünfstelliger Höhe versteckt.
Kokainfund in professionellem Schmuggelversteck
Die gründliche Kontrolle ereignete sich gegen 00:30 Uhr auf einer Bundesstraße im Gebiet von Stammham, Landkreis Altötting. Die Frau, die aus Nordrhein-Westfalen stammt, machte einen nervösen Eindruck, was die Beamten dazu veranlasste, ihr Fahrzeug zu durchsuchen. Sie entdeckten ein professionell gestaltetes Schmuggelversteck im Heckbereich eines Mercedes. Darin befanden sich rund drei Kilogramm Kokain sowie eine größere Bargeldsumme.
Festnahme und Ermittlungen eingeleitet
Die Polizei nahm die 20-jährige Deutsche vorläufig fest. Im Anschluss wurden das Kokain und das Bargeld sichergestellt. Unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Traunstein übernimmt nun das Fachkommissariat 4 der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn die weiteren Ermittlungen in diesem Fall.
Untersuchungshaft angeordnet
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein wurde die Tatverdächtige wegen Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln und Geldwäsche der Ermittlungsrichterin vorgeführt. Diese folgte dem Antrag und erließ einen Haftbefehl, woraufhin die Verdächtige in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen wurde. Dort befindet sie sich nun in Untersuchungshaft.





