Ausweislose Frau auf dem Weg zum Oktoberfest gestoppt
Die Bundespolizei hat am Donnerstag am Grenzübergang Hörbranz (BAB 96) eine 25-jährige philippinische Frau aufgehalten, die ohne Ausweisdokumente nach München zum Oktoberfest reisen wollte. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die Frau vermutlich seit Oktober 2022 unerlaubt im Schengenraum lebt und außerdem ein nicht zugelassenes CS-Gas-Sprühgerät bei sich trug. Sie wurde angezeigt und in eine Abschiebehafteinrichtung eingewiesen.
Kontrolle auf der Autobahn
Die Beamten stoppten am Morgen ein gemietetes Fahrzeug mit französischer Zulassung in der Kontrollstelle Sigmarszell. In dem Transporter saßen insgesamt sechs Personen, darunter der 40-jährige französische Fahrer und die 25-jährige philippinische Insassin. Während sich der Fahrer mit seinem Reisepass ausweisen konnte, hatte die Frau keine Papiere bei sich und zeigte lediglich ein Handyfoto ihres Reisepasses vor.
Ermittlungen und rechtliche Folgen
Bei der Befragung gab die Frau an, aus Frankreich zu kommen und für vier Tage nach München reisen zu wollen. Die Beamten ermittelten jedoch, dass sie weder in Deutschland noch in Frankreich einen Aufenthaltstitel besitzt. Nach ihren Unterlagen hatte sie im Oktober 2022 ein deutsches Touristenvisum, weshalb davon ausgegangen wird, dass sie sich seither unerlaubt im Schengenraum aufhält.
Bei einer Durchsuchung fanden die Polizisten in der Handtasche der Frau ein CS-Gas-Sprühgerät ohne Prüfzeichen, das sichergestellt wurde. Gegen die Frau wurde Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie wegen versuchter unerlaubter Einreise erstattet. Der Fahrer erhielt eine Anzeige wegen Beihilfe zur versuchten unerlaubten Einreise; er wurde jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt.
Nachdem die Frau am Freitagvormittag vor dem Amtsgericht Kempten erschien und eine Sicherheitsleistung in Höhe von 200 Euro hinterlegt hatte, wurde sie in die Abschiebehafteinrichtung Hof eingeliefert. Von dort aus soll sie in ihr Heimatland zurückgewiesen werden.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

