Bundespolizei stoppt mutmaßlichen Schleusungsversuch auf der A7 bei Füssen
Die Bundespolizei hat am Samstag zwei pakistanische Staatsangehörige in Zurückweisungshaft genommen, nachdem sie zuvor versucht hatten, mit Hilfe eines mutmaßlichen Schleusers über den Grenztunnel Füssen (BAB 7) unerlaubt nach Deutschland zu gelangen. Die Maßnahme folgte auf eine Kontrolle der drei Insassen des Fahrzeugs in der Nacht auf Freitag.
Auf der Autobahn 7 hielten Beamte der Bundespolizeiinspektion Kempten ein Fahrzeug mit hessischer Zulassung an. Der 28 Jahre alte Fahrer legte Reisepass und eine deutsche Aufenthaltserlaubnis vor; die Behörden stellten jedoch fest, dass er derzeit nicht mit Wohnsitz in Deutschland gemeldet ist. Die beiden Mitfahrer im Alter von 24 und 28 Jahren konnten keinerlei Reisedokumente vorweisen. Anhand ihrer Fingerabdrücke wurden ihre Identitäten als pakistanische Staatsangehörige festgestellt.
Ermittlungen und rechtliche Folgen
Die Ermittlungen ergaben, dass beide Pakistaner bereits im September 2023 erstmals nach Deutschland eingereist waren und nach Ablehnung ihrer Asylanträge mit Abschiebung bedroht worden waren. Im Laufe des Jahres 2026 seien sie vor den deutschen Behörden untergetaucht. Die Bundespolizisten zeigten die beiden Männer wegen versuchter unerlaubter Einreise an und führten sie dem Amtsgericht Kempten vor.
Der afghanische Fahrer, der polizeibekannt ist und sich seit drei Jahren in Deutschland aufhält, wird sich wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern verantworten müssen; für ihn liege ein Abschiebeverbot vor. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Kempten wurde er auf freien Fuß entlassen. Die beiden Pakistaner wurden am Samstagmittag in die Abschiebehafteinrichtung Hof eingeliefert.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

