Bundespolizei Freilassing vollstreckt 20 Haftbefehle bei 97 Fahndungstreffern (18.–21. Sept.)

Alfred Ingerl
3 Minuten Lesezeit

Bundespolizei zieht fast 100 Treffer bei Kontrollen in Freilassing

Bei Kontrollen zwischen Freitag, 18. September, und Montag, 21. September, verzeichnete die Bundespolizeiinspektion Freilassing 97 Fahndungstreffer und vollstreckte 20 Haftbefehle. An mehreren Kontrollstellen, insbesondere in einem grenzüberschreitenden Fernverkehrszug und an der Autobahnkontrollstelle A8, wurden Personen festgestellt, gegen die Strafbefehle oder Haftanordnungen vorlagen.

Mehrere Festnahmen nach bestehenden Haftbefehlen

In einem Fernverkehrszug nahmen Bundespolizisten am Freitagmittag einen 39-jährigen Griechen fest. Die Staatsanwaltschaft Hannover suchte nach ihm, weil er noch 75 Tage einer insgesamt zehnjährigen Haftstrafe wegen Totschlags zu verbüßen hatte. Der Mann war zuvor abgeschoben worden; die Beamten brachten ihn in eine Justizvollzugsanstalt.

In der Nacht von Freitag auf Samstag kontrollierten Einsatzkräfte an der A8 einen Reisebus und stellten einen 29-jährigen Kroaten als Insassen fest. Das Amtsgericht Leonberg hatte ihn zu einer Geldstrafe von 3.630 Euro verurteilt; da er den Betrag nicht bezahlen konnte, droht ihm eine Ersatzfreiheitsstrafe. Außerdem wurde bei ihm eine geringe Menge Cannabis gefunden, weshalb eine Strafanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz folgt.

Nur wenige Stunden später entdeckten die Beamten am selben Kontrollpunkt einen 42-jährigen Serben. Gegen ihn lagen ein Strafbefehl des Amtsgerichts Tiergarten aus Januar 2022 wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und seit August 2022 eine Anordnung des Amtsgerichts Zossen zur Untersuchungshaft wegen schwerer Brandstiftung vor. Da er die verhängte Geldstrafe nicht bezahlen konnte, wurde er verhaftet und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

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Am Samstagabend kontrollierten Bundespolizisten einen 46-jährigen bosnisch-herzegowinischen Staatsangehörigen an der A8. Die Staatsanwaltschaft Bochum suchte wegen Diebstahls in Tateinheit mit Körperverletzung nach ihm; die noch offene Restfreiheitsstrafe betrug 106 Tage. Auch er wurde verhaftet und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Einreise verweigert, Zahlung ermöglicht Weiterreise

Am Sonntagvormittag wurde einem 23-jährigen Serben die Einreise verweigert. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal hatte ihn in vier Fällen wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben; er wurde nach Österreich zurückgewiesen.

Am Montagmorgen konnten Bundespolizisten einen 53-jährigen Rumänen in einem Zug feststellen. Die Staatsanwaltschaft Heidelberg suchte wegen Betrugs nach ihm; die verhängte Geldstrafe in Höhe von 2.340 Euro konnte er mit Unterstützung seiner Verwandten vollständig bezahlen und weiterreisen.

Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

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Alfred Ingerl ist Autor bei Presse Augsburg. Sein Schwerpunkt liegt auf aktuellen Polizeimeldungen und Blaulicht-Nachrichten aus Bayern. Er bereitet Meldungen der bayerischen Polizeipräsidien redaktionell für die Veröffentlichung auf Presse Augsburg auf.