REGENSBURG. Am frühen Montagmorgen, den 20. Juli 2026, wurde eine 30-jährige türkische Staatsangehörige in einer Wohnung im Kasernenviertel in Regensburg durch einen Messerstich schwer verletzt. Die Kriminalpolizei Regensburg ermittelt aktuell wegen des Verdachts auf ein versuchtes Tötungsdelikt. Ein 68-jähriger deutscher Tatverdächtiger wurde vorläufig festgenommen.
Streit eskaliert zu körperlicher Auseinandersetzung
D en bisherigen Ermittlungsergebnissen zufolge kam es gegen 2 Uhr zunächst zu einer verbalen Streitigkeit zwischen der 30-Jährigen und dem 68-jährigen Tatverdächtigen. Diese eskalierte und wurde zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der der 68-Jährige der Frau mit einem Messer in den Bauch stach. Die lebensgefährlich verletzte Frau konnte sich noch zu einer nahegelegenen Tankstelle begeben, von wo aus sie in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.
Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
Der Tatverdächtige wurde sofort vorläufig festgenommen und einer Blutentnahme unterzogen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde er einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl, und der 68-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Hintergründe der Tat sind weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Kriminalpolizei Regensburg.
Veröffentlicht am 21. Juli um 08:52 Uhr.

