5 Tipps für die Aufnahme eines Privatkredits

Wer einen Privatkredit aufnehmen möchte, muss vielfältige Aspekte berücksichtigen. Die Kreditsumme, die Laufzeit, die Tilgungsrate, der Zinssatz und Sonderzahlungen sind nur fünf der wichtigsten Begriffe, die in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen. Neben klassischen Krediten gewinnen Onlinekredite immer mehr an Popularität. Das liegt vor allem daran, weil sie für Einfachheit und Flexibilität stehen. Die beiden Bankkaufmänner Paul Ballichar und Quang-Dung Ta kennen sich im Bereich Privatkredite hervorragend aus und informieren Interessierte zu den Möglichkeiten und Besonderheiten, die mit einem Onlinekredit verbunden sind.

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Es gibt viele gute Gründe, sich für einen seriösen Onlinekredit zu entscheiden. | pixabay.de © WikimediaImages 

Onlinekredite gewinnen immer mehr an Popularität

Die Finanzbranche wird von der Digitalisierung ebenso in Beschlag genommen wie alle anderen Geschäftsbereiche. Das zeigt sich beispielsweise an einer wachsenden Popularität von Onlinekrediten. Die Menschen haben ein großes Interesse daran, für einen Kredit nicht mehr zu einer Bank oder einem Kreditinstitut gehen zu müssen, sondern alles bequem von zu Hause aus erledigen zu können. Zudem fällt es bei dieser Kreditform besonders leicht, Dokumente einzureichen und Antworten auf Fragen zu bekommen.

Allerdings stehen einige Nutzer Onlinekrediten noch skeptisch gegenüber. Sie sind unsicher, ob ihre personenbezogenen Daten und ihre Finanzinformationen im Internet wirklich geschützt sind. Paul Ballichar und Quang-Dung Ta haben es sich deswegen zur Aufgabe gemacht, Kreditmythen im Onlinebereich auszuräumen, und Nutzern viele hilfreiche Informationen rund um das Thema zu bieten. So fällt es diesen leicht, genau die Kredite zu finden und zu bekommen, die sie brauchen und suchen.

Nicht zuletzt ist ein Hauptgrund für das wachsende Interesse an Onlinekrediten die große Auswahl an Anbietern und Services. Es gibt im Internet ausgesprochen viele Kreditangebote, aus denen Verbraucher wählen können. Diese stammen von ganz unterschiedlichen Banken und Kreditinstituten, die jeweils andere Konditionen bereitstellen. Mit etwas Engagement ist es somit möglich, die passenden Kredite zu finden und sich diese zu günstigen Konditionen zu sichern. Hierbei ist es ratsam, die fünf folgenden Tipps für die Aufnahme eines Privatkredits zu berücksichtigen.

Die passende Kreditart wählen

Bei der Suche nach einem passenden Privatkredit ist es wichtig, eine geeignete Kreditart zu wählen. Es gibt vom Autokredit über einen Immobilienkredit bis hin zum Studienkredit ganz unterschiedliche Finanzierungsformen, aus denen Nutzer wählen können. Indem sie den Verwendungszweck konkret angeben, reduzieren sie das Risiko für die Geldgeber, wodurch die einzelnen Kreditarten meist besonders günstig zu haben sind. Deswegen sollten Kreditnehmer nicht automatisch einen frei verfügbaren Kredit wählen, sondern einen Privatkreditvergleich lieber nutzen, um einen für ihre Zwecke passgenaues Angebot zu finden.

In unterschiedlichen Lebensphasen benötigt man jeweils andere Kreditformen. Wer beispielsweise seinen Abschluss gemacht hat und ein eigenes Unternehmen gründen möchte, profitiert besonders stark von einem Gründerkredit. Wer hingegen ein Haus renovieren, kaufen oder bauen möchte, sollte sich für einen Modernisierungs- oder Immobilienkredit entscheiden. Andere benötigen das Geld, um auf Reisen zu gehen, Haushaltsgeräte anzuschaffen oder eine Umschuldung vorzunehmen. Hier gibt es dann spezielle Reisekredite, Wohnungskredite und Umschuldungskredite.

Egal für welche Kreditform man sich entscheidet, es ist immer wichtig, bei der Angabe von personenbezogenen Daten sorgfältig vorzugehen. Beispielsweise empfiehlt Herr Ta: „Am besten bei der Eingabe immer doppelt prüfen, ob alle Zahlen stimmen.“ Ansonsten landet das Geld auf einem falschen Konto, was für die Kreditnehmer teuer werden kann oder zumindest einen hohen bürokratischen Aufwand mit sich bringt. Außerdem müssen alle Angaben wahrheitsgemäß sein. Gibt man falsche Informationen an, um günstigere Konditionen zu bekommen, und die Kreditgeber finden das heraus, können sie den Kreditvertrag fristlos kündigen.

Alle wichtigen Dokumente bereithalten

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Für einen Onlinekredit benötigt man viele unterschiedliche Dokumente und Nachweise. | pixabay.de © klimkin 

Um einen Onlinekredit zu bekommen, werden ganz unterschiedliche Daten und Dokumente benötigt. Meistens holen die Banken und Kreditinstitute eine Selbstauskunft der Interessenten ein. So bekommen sie einen guten Eindruck von deren finanzieller Situation und können sich mit deren Haushaltsrechnung beschäftigen. Ebenfalls von Bedeutung sind Schufa-Daten. Solche Auskunfteien sammeln zahlreiche Finanzdaten zu allen Bürgern, die potenzielle Geldgeber bei einem Kreditantrag abfragen. So verschaffen sie sich einen Eindruck von der Zahlungsfähigkeit und Zahlungsmoral der Antragsteller.

Bei der Bereitstellung von Informationen sollten die Antragsteller immer sorgfältig vorgehen. So empfiehlt Herr Ta beispielsweise: „Das Dokument sollte nicht abgeschnitten oder geschwärzt sein und am besten immer im richtigen Format gesendet werden. Die Empfehlung der Banken ist meistens eine PDF-Datei. Notfalls würde eine JPG Datei auch ausreichen. Dokumente, die vom Kunden unterschrieben werden müssen, sollten immer direkt an die Bank versendet werden.

Ein Vorteil bei einem Onlinekredit besteht darin, dass die Dokumente unmittelbar in das System der Banken und Kreditinstitute geladen werden können. Somit fällt viel Zeit für den Postweg weg. Sollten Informationen oder Daten fehlen, können die Geldgeber diese zeitnah anfragen und die Antragsteller sie mühelos zuschicken. Außerdem erfolgt der Identitätsnachweis sicher und schnell über das Internet. Meist wird hierfür das Video-Ident-Verfahren genutzt. All das spart eine Menge Zeit und sorgt dafür, dass Onlinekredite besonders rasch bearbeitet und ausgezahlt werden können.

Den passenden Kreditgeber finden

Wer auf der Suche nach einem Onlinekredit ist, stellt schnell fest, dass es im Internet eine gigantische Auswahl potenzieller Anbieter gibt. Sämtliche Banken und Kreditinstitute sind hier mit einem eigenen Webauftritt vertreten und stellen ihre vielfältigen Kreditangebote vor. Es ist wichtig, sich genügend Zeit zu nehmen, um diese unterschiedlichen Geldgeber zu vergleichen und zu prüfen, welche von ihnen die individuell besten Services und Konditionen bieten.

Neben klassischen Privatkrediten von Banken und Kreditinstituten gibt es noch andere Möglichkeiten, um Geld zu generieren. So kann man beispielsweise auf private Kreditgeber zugehen. Diese bieten meistens eine große Flexibilität und die Möglichkeit zu individuellen Verhandlungen. Hier kann man dann Konditionen aushandeln, die perfekt zu den eigenen Bedürfnissen passen. Auch für Menschen, die bei klassischen Banken und Kreditinstituten keine Kredite bekommen, kann dieser Weg lohnenswert sein.

In jedem Fall ist es wichtig, dass der jeweilige Kreditgeber seriös und zuverlässig ist. Das bedeutet unter anderem, dass er keine übermäßig hohen Kreditzinsen verlangt und professionelle und hilfreiche Services und Beratungen anbietet. Außerdem sollte das Geld zeitnah ausgezahlt werden, damit man es für die unterschiedlichen Anliegen einsetzen kann. Nicht zuletzt müssen auch die Rückzahlungsmodalitäten klar geregelt sein, damit es hier zu keinen Missverständnissen und Problemen kommt.

Eine passende Kreditrate wählen

Wer einen Privatkredit aufnehmen möchte, muss sich mit der Kreditrate auseinandersetzen. Diese umfasst immer Tilgung und Zinsen. Mit jeder gezahlten Rate sinkt der Restschuldbetrag und somit die anfallenden Zinsen. Zu Beginn sind die Zinsen noch sehr hoch, während der Laufzeit nimmt jedoch der Tilgungsanteil zu. Es gibt unterschiedliche Arten von Raten, die man wählen kann. Besonders gängig ist eine feste monatliche Rate, die vom Konto der Kreditnehmer abgebucht wird.

Kreditnehmer sollten sich zur Kreditrate zahlreiche Gedanken machen. Diese muss einerseits möglichst hoch sein, damit der Kredit schnell zurückgezahlt werden kann. Dann fallen nur geringe Kreditzinsen an. Auf der anderen Seite darf die Kreditrate nicht zu hoch sein. Ansonsten verliert man an finanzieller Flexibilität und es kann passieren, dass man in finanzielle Engpässe gerät. Dann kann man eventuell eine Rate erst zu spät zahlen, was für die angegebenen Sicherheiten ein Problem ist. Oft muss man dann eine Umschuldung vornehmen, was mit Aufwand und teils hohen Kosten verbunden ist.

Bei der Auswahl einer Kreditrate sollte man daher nicht überlegen, was man aktuell meistern kann, sondern einen Betrag wählen, der über die gesamte Laufzeit hinweg keine Probleme bereitet. Sobald die Rate feststeht, kann man genau berechnen, wie lang die Laufzeit ist und welche Kreditzinsen anfallen. Das bietet eine größtmögliche Transparenz und Planungssicherheit für die Kreditgeber und die Kreditnehmer. Grundsätzlich ist es möglich, während der Laufzeit die monatliche Rate anzupassen, wenn sie sich als nicht geeignet herausstellen sollte. Das ist dann allerdings mit einem bürokratischen Mehraufwand verbunden.

Maßnahmen für eine erfolgreiche Kreditvergabe

Bei der Beantragung eines Onlinekredits ist Ehrlichkeit eines der wichtigsten Gebote überhaupt. So sagt Herr Ballichar: „Am wichtigsten ist, dass man bei allen angefragten Informationen wahrheitsgemäße Angaben macht. Denn sonst können die Kreditangebote auch nicht auf die eigenen Voraussetzungen abgestimmt werden und man bekommt am Ende Kredite angezeigt, die man so gar nicht bekommen kann. Was auch viele nicht wissen ist, dass man beim Einkommen nie aufrunden sollte, sondern immer exakte Zahlen angibt.“

Des Weiteren ist es wichtig, dass man sämtliche benötigten Informationen vollständig einreicht. So vermeidet man Nachfragen und Verzögerungen, weil bestimmte Dokumente nachgereicht werden müssen. Außerdem sollte man bereits vor dem Kreditantrag sämtliche benötigten Unterlagen zusammensuchen, damit der eigentliche Kreditantrag und dessen Bewilligung schnell über die Bühne gehen kann. Hierzu gehört unter anderem, eine kostenlose Selbstauskunft bei der Schufa einzuholen. Diese kann dann genutzt werden, um die eigene Bonität nachzuweisen.

Für einen Onlinekredit werden ganz unterschiedliche Dokumente benötigt. Hierzu gehören Einkommensnachweise, die beispielsweise in Form von Gehaltsabrechnungen, Steuererklärungen oder Kontoauszügen eingereicht werden können. Zudem muss ein Identitätsnachweis vorliegen, mit dem man sich ausweist. Üblicherweise sind dies der Personalausweis oder der Reisepass. Des Weiteren wird der eigentliche Kreditantrag benötigt und man muss eine Bonitätsprüfung über sich ergehen lassen. Nicht zuletzt werden Bankinformationen gebraucht, damit das Geld schnell und korrekt ausgezahlt werden kann.

Fazit: Kreditangebote individualisieren

Neben den hier genannten Tipps für die Aufnahme eines Privatkredits ist es immer empfehlenswert, Kreditangebote zu individualisieren. Es bringt nichts, ein Kreditangebot „von der Stange“ zu nutzen, wenn dieses gar nicht zu den eigenen Anliegen passt. Sowohl die Zinsen als auch die Kreditrate und sämtliche mit dem Kredit verbundenen Konditionen sollten daher auf die eigenen Anforderungen und Bedürfnisse zugeschnitten sein. Dies lässt sich in einem individuellen Gespräch mit den Bankberatern des jeweiligen Kreditgebers gut erreichen.