Ein 61-jähriger Mann aus Regenstauf ist zwischen September 2025 und April 2026 Opfer eines Anlagebetrugs geworden und hat insgesamt mehrere zehntausend Euro an bislang unbekannte Täter überwiesen. Nachdem er im September 2025 per E‑Mail auf eine vermeintliche Trading-Plattform aufmerksam gemacht worden war, zeigte die Seite zunächst eine deutliche Wertsteigerung seiner ersten Einzahlung von wenigen hundert Euro an. Für die Auszahlung des angeblichen Guthabens forderten die Täter später weitere Zahlungen, woraufhin der Geschädigte wiederholt Überweisungen an ausländische IBANs leistete. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die Ermittlungen übernommen.
Ablauf der Täuschung
Der Mann erhielt im September 2025 eine Werbe-E-Mail für eine Geldanlage. Nach einer ersten Einzahlung wurde ihm auf der Plattform eine stetige Wertsteigerung seines angeblich angelegten Geldes angezeigt. Später teilten die bislang unbekannten Täter mit, dass sich auf seinem Konto inzwischen ein Betrag von mehreren tausend Euro befinde. Für die Auszahlung des vermeintlichen Guthabens müsse er jedoch zunächst zehn Prozent der Auszahlungssumme überweisen.
Dem Geschädigten wurde Zugang zu einem persönlichen sogenannten „Wallet“ eingeräumt, über das er mehrere Teilzahlungen an eine ausländische IBAN vornahm. Während des Tatzeitraums stand der 61-Jährige mit drei verschiedenen Personen in Kontakt; die Kommunikation erfolgte über mehrere Messengerdienste. Vor kurzem erkannte er, dass er Opfer eines Betrugs geworden war, und erstattete Anzeige.
Polizei weist auf typische Masche hin
Die Polizei erklärt, die Masche des sogenannten Anlagebetrugs sei weiterhin weit verbreitet. Betrüger werben demnach häufig im Internet oder über soziale Medien mit angeblich lukrativen Anlagemöglichkeiten und hohen Gewinnversprechen. Tatsächlich dienten die angezeigten Gewinne oftmals lediglich dazu, die Geschädigten zu weiteren Investitionen zu bewegen. Ein Verlust des eingesetzten Geldes werde häufig erst erkannt, wenn Auszahlungen verweigert würden oder der Kontakt zu den vermeintlichen Anlageberatern abbräche.
„Seien Sie stets misstrauisch bei verlockend wirkenden Angeboten, die ‘schnelles Geld’ versprechen!“ Die Polizei gibt Hinweise, etwa die Angebote und Anbieter vor einer Investition zu prüfen, keine sensiblen Zugangsdaten preiszugeben und keinen Fernzugriff auf Rechner oder Mobilgeräte zu erlauben. Weiter weist sie darauf hin: „Wenn Sie Geld in Kryptowährungen wie z. B. Bitcoin tauschen und diese an fremde Wallets (digitale Geldbörsen) transferieren, ist eine Rückbuchung nicht möglich!“
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

