Augsburg – Am Sonntag, den 28. November 2025, versuchte ein falscher Polizeibeamter in Augsburg, einen 85-jährigen Mann zu betrügen. Der Senior erkannte den Betrug jedoch rechtzeitig und reagierte korrekt. Die Polizei lobte den Senior für seine Wachsamkeit und rief die Bürger dazu auf, skeptisch zu sein, wenn sie mit unbekannten Personen sprechen. In der letzten Zeit wurde ein Anstieg von Betrügereien im Raum Augsburg festgestellt, wobei der Augsburger Handwerkerbetrug aufgedeckt wurde. Die Ermittler arbeiten nun daran, die Täter zu fassen und weiterführende Warnungen auszusprechen.
Schockanruf von falschem Polizeibeamten
Um 12 Uhr erhielt der 85-Jährige einen Schockanruf. Der Anrufer gab sich als Polizeibeamter aus und warnte vor einer Tätergruppe, die es auf Gold- und Silbermünzen abgesehen habe. Eine Stunde später erschien ein weiterer angeblicher Polizeibeamter an der Tür und verlangte, die Münzen zu sehen. Nachdem der Unbekannte die Münzen inspizierte, wurde der Senior misstrauisch und alarmierte die Polizei. Dadurch entstand glücklicherweise kein Schaden.
Täterbeschreibung und Polizeiliche Ermittlungen
Der gesuchte Täter wird folgendermaßen beschrieben: männlich, etwa 30-35 Jahre alt, circa 180 cm groß, sehr schlank, westeuropäisches Aussehen, langes Gesicht und blaue Augen. Er hatte keine Brille, keinen Bart, trug eine schwarze Wollmütze und einen schwarzen, hüftlangen Mantel mit Knöpfen. Der Mann sprach hochdeutsch. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten Betrugs.
Warnungen und Tipps der Polizei
In Fällen von „Schockanrufen“ versuchen Täter, ihre Opfer durch Angst zu schnellen Entscheidungen zu drängen und Geld oder Wertgegenstände zu erhalten. Die Bayerische Polizei hat daher die Präventionskampagne #NMMO ins Leben gerufen, um die Bürger besser vor Telefonbetrügern zu schützen. Zu den Ratschlägen der Polizei gehören:
- Die Polizei wird niemals nach Geldbeträgen fragen.
- Übergeben Sie nie Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte.
- Überweisen Sie kein Geld an Fremde.
- Verifizieren Sie Angaben immer durch einen persönlichen Anruf bei der Behörde oder Angehörigen, aber nutzen Sie die Ihnen bekannten Telefonnummern.
- Sensibilisieren Sie Ihre Angehörigen und Freunde.
- Bei verdächtigen Beobachtungen sofort den Polizeinotruf 110 wählen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Bayerischen Polizei: www.polizei.bayern.de
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