A7-Unfall bei Nersingen: Acht Verletzte und 85.000 Euro Schaden im Feierabendverkehr

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

Am Freitagabend ereignete sich auf der A7 zwischen der Anschlussstelle Nersingen und dem Autobahnkreuz Ulm/Elchingen ein schwerer Verkehrsunfall im dichten Verkehr, bei dem acht Personen verletzt wurden.

Unfallhergang und Verletzte

Ein 56-jähriger Autofahrer erkannte zu spät die bremsenden Fahrzeuge vor ihm und fuhr auf zwei Pkw auf. In Folge des Aufpralls wurden fünf Personen leicht verletzt, darunter der 38-jährige Fahrer und seine 35-jährige Beifahrerin sowie die 33-jährige Beifahrerin des zweiten Fahrzeugs. Glücklicherweise blieben die mitfahrenden Kinder, ein eineinhalbjähriges und ein vierjähriges, unverletzt.

Weitere Unfallbeteiligte und Folgeverkehr

Ein nachfolgender 46-Jähriger konnte rechtzeitig bremsen, wurde jedoch durch eine auffahrende 44-Jährige in den Wagen des 56-Jährigen geschoben. Die 44-Jährige erlitt mittelschwere Verletzungen, während ihr 45-jähriger Beifahrer unverletzt blieb. Die Kinder im Alter von elf und 14 Jahren erlitten leichte Verletzungen, ebenso wie der 46-jährige Fahrer.

Einsatzkräfte und Verkehrsmaßnahmen

Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Ein Großaufgebot der Feuerwehren aus Neu-Ulm, Pfuhl, Burlafingen, Nersingen und Senden sowie des Rettungsdienstes war vor Ort im Einsatz. Der Gesamtschaden wird auf etwa 85.000 Euro geschätzt. Gegen die Unfallverursacher wurden Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Der Verkehr wurde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet, was zu einem kilometerlangen Stau führte. Die Unfallstelle konnte erst gegen 19:30 Uhr nach der Unfallaufnahme und Reinigung der Fahrbahn wieder freigegeben werden.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.