A9 bei Manching: Lkw-Fahrer nach schwerem Auffahrunfall in Lebensgefahr

Foto: NEWS5 / Lars Haubner
Presse Augsburg
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Manching/Ingolstadt – Ein schwerer Verkehrsunfall mit drei beteiligten Lastkraftwagen hat am Montag auf der A9 zwischen Manching und Ingolstadt-Süd einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Ein Lkw-Fahrer wurde dabei lebensgefährlich verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich auf der Autobahn in Fahrtrichtung Nürnberg vor einem Baustellenbereich ein Stau gebildet. Am Stauende hielt ein italienischer Silozug. Ein nachfolgender Abschleppwagen, der zwei Fahrzeuge geladen hatte, erkannte das Stauende offenbar zu spät und prallte mit voller Wucht auf den Silozug.

Kurz darauf kollidierte ein dritter Lastwagen, der mit Medikamenten beladen war, unabhängig von hinten mit dem Abschleppwagen. Durch die heftigen Aufpralle wurde der Fahrer des Abschleppfahrzeugs in seinem Führerhaus eingeklemmt und schwer verletzt.

Die Feuerwehr musste den Mann mit schwerem technischem Gerät aus dem völlig zerstörten Fahrerhaus befreien. Anschließend wurde der lebensgefährlich Verletzte mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

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Der Fahrer des mit Medikamenten beladenen Lastwagens erlitt nach ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen. Der Fahrer des italienischen Silozugs blieb unverletzt.

Während Feuerwehr und Rettungskräfte die aufwendigen Bergungs- und Rettungsarbeiten durchführten, wurde die Autobahn vollständig gesperrt. Auch die Landung des Rettungshubschraubers machte eine Vollsperrung erforderlich.

Ein von der Staatsanwaltschaft beauftragter Gutachter untersucht nun die genaue Unfallursache. Die Sperrung führte bei hochsommerlichen Temperaturen von rund 35 Grad zu einem Rückstau von bis zu 20 Kilometern.

Zur Höhe des entstandenen Sachschadens lagen zunächst keine Angaben vor.

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Newsdesk der Presse Augsburg Medien-Redaktion.