Der Landkreis Dillingen an der Donau hat das langjährige Wirken von Landrat a. D. Leo Schrell in besonderer Weise gewürdigt. Für seine 18-jährige Amtszeit erhielt er die Ehrenbezeichnung „Altlandrat“ sowie den Ehrenring in Gold, die höchste Auszeichnung des Landkreises.
Schrell stand von 2004 bis 2022 an der Spitze des Landkreises und war zuvor viele Jahre Bürgermeister in Buttenwiesen sowie Mitglied des Kreistags. Insgesamt prägte er über drei Jahrzehnte die Kommunalpolitik in der Region.
Klare Werte und nachhaltige Projekte
Bei einer Feierstunde hob Landrat Markus Müller die Leitlinien seines Vorgängers hervor: Schrell habe sein Handeln stets unter das Motto „Wirtschaftlich stark, ökologisch wertvoll, menschlich angenehm“ gestellt. Sein persönlicher Ansatz sei dabei gewesen: „Man muss die Menschen mögen.“
In seiner Amtszeit setzte Schrell wichtige Impulse – unter anderem in den Bereichen Energiewende, Bildung und Gesundheitswesen. Investitionen in Schulen, die Weiterentwicklung der Infrastruktur sowie der Einsatz für den Erhalt kommunaler Krankenhäuser zählen zu seinen prägenden Entscheidungen.
„Kontroversen Diskussionen, die sich in der Politik nicht vermeiden ließen“, so Müller, „musste sich auch Leo Schrell stellen, vor allem beim Dauerthema Gesundheitswesen“.
Engagement für Region und Ehrenamt
Neben politischen Projekten lag Schrell auch das gesellschaftliche Engagement am Herzen. Besonders das Ehrenamt bezeichnete er stets als tragende Säule des Gemeinwesens. Auch seine Rolle im Regionalentwicklungsverein Donautal-Aktiv trug dazu bei, den Landkreis als attraktive Freizeit- und Erholungsregion weiterzuentwickeln.
Dank und Blick in die Zukunft
Leo Schrell zeigte sich dankbar für die Auszeichnungen und betonte deren besondere Bedeutung, da sie nur selten vergeben werden.
„Basis des Erfolgs in der Kommunalpolitik ist Teamarbeit“, sagte Leo Schrell und würdigte die Zusammenarbeit im Kreistag und in der Verwaltung. Mit Blick nach vorne ergänzte er, dass Veränderungen zum politischen Alltag gehören und es entscheidend sei, Herausforderungen optimistisch und faktenbasiert anzugehen.





