Bericht: Wissing soll Präses der EKD-Synode werden

DTS Nachrichtenagentur
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Der ehemalige FDP-Politiker Volker Wissing ist für ein hohes Amt in der evangelischen Kirche im Gespräch. In der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gebe es seit Monaten Überlegungen, den früheren Bundesverkehrsminister im April 2027 zum Präses der EKD-Synode zu machen, berichtet die “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” unter Berufung auf eigene Informationen.

Volker Wissing (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Denn die bisherige Inhaberin des höchsten Laienamts im deutschen Protestantismus, Anna-Nicole Heinrich, wird nicht noch einmal kandidieren. Dies bestätigte Heinrich am Donnerstag der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”. Sie habe ihr Amt als verlässliches Engagement für eine begrenzte Zeit verstanden, sagte Heinrich.

Wissing, der Anfang November 2024 nach dem Bruch der damaligen Ampelkoalition aus der FDP ausgetreten war, ist bekennender Christ und ausgebildeter Kirchenmusiker. Der 56 Jahre alte Rechtsanwalt soll im November zunächst von der Landeskirche in seiner pfälzischen Heimat zum EKD-Synodalen gewählt werden. Seine Wahl zum EKD-Präses könnte dann im April 2027 erfolgen.

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