Am Freitagnachmittag, den 24. April 2026, ereignete sich in der Augsburger Innenstadt, in der Karlstraße, ein ungewöhnlicher Verkehrsunfall mit anschließenden Straftaten. Der betrunkene Fahrer eines Krankenfahrstuhls, ein 50-jähriger Mann, geriet dabei in Konflikt mit einem Passanten und den herbeigerufenen Polizeikräften.
Unfall auf dem Gehweg
Gegen 15:00 Uhr kollidierte der Fahrer mit einem am Fahrbahnrand geparkten Pkw. Der Vorfall wurde von einem 55-jährigen Passanten beobachtet, der versuchte, den Mann am Wegfahren zu hindern. Stattdessen schlug der Unfallverursacher dem Zeugen ins Gesicht, ließ den Krankenfahrstuhl zurück und flüchtete zu Fuß.
Polizeieinsatz und Festnahme
Die Polizei startete umgehend eine Fahndung und konnte den Flüchtigen rasch stellen. Bei der Begegnung zeigte sich der Mann gegenüber den Beamten verbal aggressiv. Trotz Aufforderung weigerte er sich, in das Streifenfahrzeug zu steigen, wodurch er gefesselt werden musste. Auch auf der Polizeidienststelle blieb das Verhalten des Mannes unverändert. Er versuchte mehrfach, Polizeibeamte zu schlagen und zu treten, und beleidigte sie dabei. Insgesamt wurden drei Beamte verletzt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,7 Promille.
Rechtliche Konsequenzen
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg wurde der Mann am folgenden Tag dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Der Verdächtige befindet sich nun in Haft und muss sich wegen fahrlässiger Trunkenheit im Verkehr und weiteren Delikten verantworten. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Trunkenheit im Verkehr gegen den deutschen Staatsbürger.



