Pkw-Anhänger löst sich auf B16 und löst Auffahr- und Sturzunfall aus
Auf der B16 bei Roßhaupten kam es am 6. September gegen 17:25 Uhr zu einem Unfall, bei dem mehrere Verkehrsteilnehmer verletzt wurden und erheblicher Sachschaden entstand. Ein beladener Bootsanhänger hatte sich kurz nach der Tiefenthalbrücke vom Zugfahrzeug gelöst, geriet in den Gegenverkehr und führte anschließend zu einer Kettenreaktion mit Auffahr- und Ausweichmanövern.
Sequenz des Unfalls und Verletzte
Ein 51-jähriger Autofahrer war mit seinem Pkw und dem Bootsanhänger von Dietringen in Richtung Roßhaupten unterwegs, als sich der Anhänger löste und in den Gegenverkehr geriet. Ein entgegenkommender 55-Jähriger musste eine Gefahrenbremsung einleiten, um eine Kollision mit dem Anhänger zu verhindern. Ein nachfolgender 20-jähriger Pkw-Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr dem 55-Jährigen hinten auf; der 20-Jährige wurde dabei leicht verletzt und zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Ein 63-jähriger Motorradfahrer, der in Fahrtrichtung Füssen unterwegs war, wich aus, um nicht mit den vorausfahrenden Pkw oder dem Anhänger zusammenzustoßen. Durch die plötzliche Gefahrenbremsung kam er im Bankett zu Sturz und zog sich ebenfalls leichte Verletzungen zu. Eine weitere Verkehrsteilnehmerin musste ebenfalls ausweichen und wurde dadurch gefährdet.
Folgen, Sperrung und Ermittlungen
Der Anhänger samt Boot kam am Fahrbahnrand zum Stehen. Die am Unfallort eingesetzte Polizei nahm beim mutmaßlichen Unfallverursacher Alkoholgeruch wahr und ordnete eine Blutentnahme an. Das Ergebnis der Blutuntersuchung steht noch aus; es dient der Klärung, ob der Tatbestand der Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkoholkonsums vorliegt.
Die beteiligten Fahrzeuge sowie der Bootsanhänger waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Wegen auslaufender Betriebsstoffe wurde die Straßenmeisterei informiert, die die Verschmutzung beseitigte. Die Feuerwehr Roßhaupten übernahm die Straßensperre; die B16 blieb rund zweieinhalb Stunden voll gesperrt. Der entstandene Gesamtschaden wird im hohen fünfstelligen Bereich angegeben.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

