Bundespolizei verstärkt Präsenz an Hauptbahnhof, Hackerbrücke und Stammstrecke für Wiesndauer

Alfred Ingerl
3 Minuten Lesezeit

Bundespolizei verstärkt Präsenz im Münchner Bahnbereich während des Oktoberfests

Mit Beginn des 191. Oktoberfestes am Samstag, 19. September, erhöht die Bundespolizei ihre Präsenz in München: für die 16 Festtage werden die Einsatzkräfte verstärkt im Bahnbereich unterwegs sein, um die An- und Abreise der Wiesnbesucherinnen und -besucher zu sichern. Zu Spitzenzeiten sind bis zu 230 Bundespolizistinnen und Bundespolizisten gleichzeitig im Einsatz; Schwerpunkte der Kontrollen sind der Hauptbahnhof, die Hackerbrücke und die S-Bahn-Stammstrecke.

Einsatzplanung und Zusammenarbeit mit Partnern

Die Bundespolizeiinspektion München setzt laut Mitteilung auf ein Einsatzkonzept, das Erfahrungen der vergangenen Jahre und aktuelle Entwicklungen berücksichtigt. „Die Wiesn ist für München eine besondere Zeit – und für uns jedes Jahr ein besonderer Einsatz. Volle Züge, volle Bahnsteige und hunderttausende zusätzliche Reisende: Darauf sind wir eingestellt. Wir kennen die Abläufe, wissen, wo besondere Aufmerksamkeit gefragt ist, und können uns auf die enge Zusammenarbeit mit unseren Sicherheitspartnern verlassen“, sagt Inspektionsleiter Steffen Quaas.

Besondere Bedeutung hat die Abstimmung mit dem Polizeipräsidium München, der Deutschen Bahn und deren Sicherheitspersonal. An der Hackerbrücke arbeitet die Bundespolizei unter anderem mit der Polizeiinspektion 14 zusammen. Unterstützung kommt zusätzlich von Einsatzkräften aus dem gesamten Bundesgebiet.

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Sicherheitsmaßnahmen, Verhaltensempfehlungen und Verbote

Neben einer sichtbaren Präsenz gehören auch Personenkontrollen zum Einsatz, die „stets auf das notwendige Maß beschränkt“ werden, so die Bundespolizei. Die Beamtinnen und Beamten stehen Reisenden zudem als direkte Ansprechpartner zur Verfügung, etwa bei Problemen oder verdächtigen Beobachtungen.

Die Bundespolizei weist darauf hin, dass in vollen Zügen und auf vollen Bahnsteigen die Zahl der Taschendiebstähle erfahrungsgemäß deutlich ansteigt. Täter nutzten „insbesondere das Gedränge sowie die Unachtsamkeit alkoholisierter oder schlafender Reisender“. Deshalb empfiehlt die Behörde, Wertsachen möglichst körpernah und in verschlossenen Innentaschen zu tragen, Handtaschen geschlossen zu halten und Geldbörsen oder Mobiltelefone nicht unbeaufsichtigt abzulegen. Gepäck sollte nur im tatsächlich benötigten Umfang mitgeführt werden; Schließfächer stehen unter anderem am Hauptbahnhof sowie an den Bahnhöfen Ostbahnhof und Pasing zur Verfügung.

Herrenlose Gegenstände sollten nicht unbeaufsichtigt zurückgelassen werden, da sie polizeiliche Maßnahmen erfordern und im Einzelfall zu Sperrungen oder Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs führen können. Für die Dauer des Oktoberfests gilt außerdem eine Allgemeinverfügung der Bundespolizeidirektion München, die das Mitführen von gefährlichen Gegenständen, Waffen sowie Messern aller Art im Münchner Haupt- und Ostbahnhof sowie am S-Bahn-Haltepunkt Hackerbrücke untersagt.

Aktuelle Hinweise zu Polizeieinsätzen im Bahnbereich und zu Verkehrsmaßnahmen, etwa einer Sperrung der Hackerbrücke, veröffentlicht die Bundespolizei während des Oktoberfestes über ihren X-Account unter dem Hashtag #SicherzurWiesn.

Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

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Alfred Ingerl ist Autor bei Presse Augsburg. Sein Schwerpunkt liegt auf aktuellen Polizeimeldungen und Blaulicht-Nachrichten aus Bayern. Er bereitet Meldungen der bayerischen Polizeipräsidien redaktionell für die Veröffentlichung auf Presse Augsburg auf.