Bei Kontrollen der Bundespolizei am Grenzübergang Kiefersfelden endete am vergangenen Wochenende die Reise mehrerer Fahrgäste eines Fernreisebusses: Die Beamten stellten drei Männer ohne Ausweispapiere fest. Die anschließende Überprüfung im Fahndungssystem förderte für einen 34-jährigen Algerier mehrere offene Strafsachen und Zahlungsforderungen zutage, sodass er in Haft genommen und ins Gefängnis gebracht wurde. Ein 31-jähriger Mitreisender wurde wegen eines bestehenden Untersuchungshaftbefehls festgenommen, der dritte Mann musste wegen unerlaubter Einreise zurück nach Österreich gebracht werden.
Festnahme wegen offener Strafbefehle und Ersatzfreiheitsstrafe
Bei der Abfrage der Personalien des 34-Jährigen fanden die Beamten Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Heidelberg unter anderem wegen Beleidigung und Körperverletzung sowie einen Strafbefehl. Insgesamt beliefen sich die offenen Justizforderungen auf rund 2.700 Euro. Da der Mann die geforderte Summe nicht begleichen konnte, muss er ersatzweise für etwa vier Monate eine Freiheitsstrafe antreten. Er wurde in die Haftanstalt Bernau gebracht. Die Bundespolizei teilte mit, dass die neue Erreichbarkeit des Mannes auch den zuständigen Behörden in Freudenstadt mitgeteilt werde, da dort weitere Verfahren anhängig seien.
Weitere Haftanordnung und Rückschiebung
Ein 31-jähriger algerischer Mitreisender wurde ebenfalls festgenommen: Gegen ihn lag ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Münster wegen Diebstahls vor. Um das Verfahren zu sichern, übernahmen die Bundespolizisten die Maßnahme und brachten ihn in die Justizvollzugsanstalt Traunstein. Für den dritten Algerier endete die Fahrt an der Kontrollstelle; er erhielt eine Anzeige wegen unerlaubter Einreise und wurde in Richtung Österreich zurückgewiesen.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

