Bundespolizei verstärkt Präsenz an Bahnhöfen während des Oktoberfests
Zum Start des 191. Oktoberfests am Samstag, 19. September, erhöht die Bundespolizei ihre Einsätze im Münchner Bahnbereich: 16 Tage lang sollen die Beamten für eine sichere An- und Abreise der Wiesnbesucherinnen und -besucher sorgen. Zu Spitzenzeiten sind bis zu 230 Bundespolizistinnen und Bundespolizisten gleichzeitig im Einsatz, Schwerpunkte bilden der Hauptbahnhof, die Hackerbrücke und die S‑Bahn‑Stammstrecke.
Einsatzkonzept und Zusammenarbeit mit Partnern
Das Einsatzkonzept orientiert sich an den Erfahrungen früherer Jahre und aktuellen Entwicklungen. Eine zentrale Rolle spielt die Abstimmung mit den Sicherheitspartnern: Die Bundespolizei stimmt sich insbesondere mit dem Polizeipräsidium München, der Deutschen Bahn und deren Sicherheitspersonal ab. An der Hackerbrücke arbeitet sie unter anderem mit der Polizeiinspektion 14 zusammen. Inspektionsleiter Steffen Quaas erklärt: “Die Wiesn ist für München eine besondere Zeit – und für uns jedes Jahr ein besonderer Einsatz. Volle Züge, volle Bahnsteige und hunderttausende zusätzliche Reisende: Darauf sind wir eingestellt. Wir kennen die Abläufe, wissen, wo besondere Aufmerksamkeit gefragt ist, und können uns auf die enge Zusammenarbeit mit unseren Sicherheitspartnern verlassen.”
Prävention, Kontrollen und Verbote
Die Präsenz der Beamten ist deutlich sichtbar; daneben gehören auch Personenkontrollen zum Einsatz, die “stets auf das notwendige Maß beschränkt” werden. Die Bundespolizei bietet Reisenden zudem direkte Ansprechpartner bei Problemen oder verdächtigen Beobachtungen an. Für die 16 Festtage gilt eine Allgemeinverfügung der Bundespolizeidirektion München, die das Mitführen von gefährlichen Gegenständen, Waffen sowie Messern aller Art im Münchner Haupt- und Ostbahnhof sowie am S‑Bahn‑Haltepunkt Hackerbrücke untersagt.
Wertsachen sind in der Zeit besonders gefährdet: Erfahrungsgemäß steigt die Zahl der Taschendiebstähle während des Oktoberfestes deutlich. Täter nutzten “insbesondere das Gedränge sowie die Unachtsamkeit alkoholisierter oder schlafender Reisender”, warnt die Bundespolizei. Reisenden wird empfohlen, Wertsachen möglichst körpernah und in verschlossenen Innentaschen zu tragen, Handtaschen geschlossen zu halten und Geldbörsen oder Mobiltelefone nicht unbeaufsichtigt abzulegen. Gepäckstücke sollten nur mitgenommen werden, wenn sie wirklich benötigt werden; Schließfächer stehen unter anderem am Hauptbahnhof sowie an den Bahnhöfen Ostbahnhof und Pasing zur Verfügung. Herrenlose Gegenstände können polizeiliche Maßnahmen erforderlich machen und im Einzelfall zu Sperrungen oder Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs führen.
Aktuelle Hinweise zu Polizeieinsätzen im Bahnbereich und zu Verkehrsmaßnahmen, etwa einer möglichen Sperrung der Hackerbrücke, veröffentlicht die Bundespolizei während des Oktoberfestes über ihren X‑Account @bpol_by unter dem Hashtag #SicherzurWiesn.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

