Bei Kontrollen in Zügen bei Rosenheim hat die Bundespolizei zwei gesuchte Männer festgenommen und in die Justizvollzugsanstalt Traunstein gebracht. Ein dritter Reisender wurde nach Österreich zurückgewiesen.
Am Mittwoch, 14. Oktober, kontrollierten die Beamten in einem Fernreisezug kurz vor Rosenheim einen 21-jährigen Spanier. Dabei stellte sich heraus, dass das Amtsgericht Frankfurt am Main seit November 2024 mit einem Untersuchungshaftbefehl nach ihm fahndete. Der Mann ist dringend verdächtig, ein Raubdelikt begangen zu haben. Wegen bestehender Fluchtgefahr wurde er in die Justizvollzugsanstalt Traunstein eingeliefert.
Rumäne wegen Einbruchsdiebstahls gesucht
Am Abend überprüften die Bundespolizisten in einem Zug in Richtung Rosenheim einen 28-jährigen Rumänen. Ihn suchte das Amtsgericht Geilenkirchen seit März dieses Jahres wegen des dringenden Verdachts, einen Einbruchsdiebstahl begangen zu haben. Nach Angaben der Polizei war der Mann in den vergangenen Jahren bereits mehrfach wegen weiterer Diebstahlsdelikte aufgefallen. Wegen Fluchtgefahr brachten die Beamten auch ihn in die Justizvollzugsanstalt Traunstein.
Vietnamesischer Reisender nach Österreich zurückgewiesen
In einem Intercity-Express aus Wien kontrollierten die Bundespolizisten außerdem einen 32-jährigen Vietnamesen. Er wies sich mit seinem Reisepass und einer slowakischen Aufenthaltserlaubnis aus. Die Überprüfung ergab jedoch, dass die Ausländerbehörde in Göppingen gegen ihn ein zweijähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot verhängt hatte. Grund dafür war, dass er im September bei der illegalen Ausübung einer Erwerbstätigkeit angetroffen worden war.
Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest und erstatteten wegen des unerlaubten Einreiseversuchs Strafanzeige. Zudem ordneten sie an, dass er Deutschland verlassen muss. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er nach Österreich zurückgewiesen.
Außerdem händigten die Bundespolizisten ihm einen Strafbefehl des Amtsgerichts Göppingen aus. Wegen eines früheren illegalen Aufenthalts war darin eine Geldstrafe von 1.200 Euro verhängt worden. Der Mann kann die Geldstrafe nun aus dem Ausland begleichen.
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