Lindau: Zwei Männer mit sieben mutmaßlich gestohlenen Fahrrädern ge…

Alfred Ingerl
3 Minuten Lesezeit

Bei einer Kontrolle nahe Lindau hat die Bundespolizei sieben mutmaßlich gestohlene Fahrräder und Werkzeug im Gesamtwert von rund 17.500 Euro entdeckt.

Bundespolizisten stoppten am Montagmorgen, 12. Oktober, an der Kontrollstelle Sigmarszell einen Transporter mit polnischer Zulassung. Im Fahrzeug saßen ein 39-jähriger Ukrainer und ein 44-jähriger Pole, die beide in Polen wohnen. Die Männer wirkten den Angaben zufolge nervös und machten widersprüchliche Angaben zu ihrem Reiseweg. Die Bundespolizei nahm sie vorläufig fest.

Fahrräder mit aufgebrochenen Schlössern

Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte fünf E-Bikes, zwei Gravelbikes und diverses Werkzeug. An einigen Rädern befanden sich noch aufgebrochene Schlösser und gefüllte Trinkflaschen. Teilweise waren Aufkleber von Fahrradgeschäften aus Vorarlberg an den Rahmen angebracht. Der 44-jährige Pole war den Angaben zufolge bereits im Vorjahr wegen schweren Diebstahls in Deutschland polizeibekannt geworden.

Noch während der polizeilichen Maßnahmen und erneut am späten Abend meldeten sich zwei mutmaßlich Geschädigte telefonisch bei der Bundespolizei. Sie hatten ihre Fahrräder mithilfe von GPS zunächst an der Kontrollstelle Sigmarszell und später im Bundespolizeirevier Lindau geortet. Die sichergestellten Fahrräder haben laut Polizei einen Wert von etwa 12.000 Euro.

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Ermittlungen in Österreich

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Kempten und dem Landeskriminalamt Bregenz stellten die Beamten die Fahrräder, weitere Ausrüstungsgegenstände und das Werkzeug sicher. Das Landeskriminalamt Bregenz übernahm die weiteren Ermittlungen, da sich der Tatort in Vorarlberg befindet. Der Pole wurde auf freien Fuß gesetzt, der Ukrainer nach Österreich zurückgewiesen.

Der Pole begleitete den Ukrainer freiwillig nach Österreich. Dort vernahmen Kriminalbeamte beide Männer nach vorheriger Information durch die Bundespolizei. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kamen die Beschuldigten frei. Mit Ausnahme eines Eigentümers konnte das Landeskriminalamt Bregenz bereits alle Geschädigten verständigen.

Im Zuge der Ermittlungen stellte sich außerdem heraus, dass das sichergestellte Elektrowerkzeug im Wert von etwa 5.500 Euro vermutlich aus einem Diebstahl oder Einbruch im Raum München stammt.

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Dieser Beitrag wurde unter Einsatz Künstlicher Intelligenz erstellt.

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Alfred Ingerl ist Autor bei Presse Augsburg. Sein Schwerpunkt liegt auf aktuellen Polizeimeldungen und Blaulicht-Nachrichten aus Bayern. Er bereitet Meldungen der bayerischen Polizeipräsidien redaktionell für die Veröffentlichung auf Presse Augsburg auf.