München: Vier Festnahmen und 221 Verstöße bei Kontrollen

Alfred Ingerl
6 Minuten Lesezeit

Nach einem mutmaßlichen schweren Raub, einem versuchten Wohnungseinbruch und einer exhibitionistischen Handlung nahm die Münchner Polizei mehrere Tatverdächtige fest. Bei einer Rotlicht-Schwerpunktaktion wurden zudem 221 Verstöße festgestellt.

Vier Festnahmen nach schwerem Raub

Am Donnerstag, 15. Oktober 2026, gegen 3.40 Uhr geriet ein 19-Jähriger im Eingangsbereich einer Spielothek in der Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt mit einer 31-Jährigen in Streit. Nach aktuellem Ermittlungsstand kamen drei Begleiter der Frau hinzu. Die vier Tatverdächtigen bedrohten den jungen Mann, zeigten dabei auch ein Messer und griffen ihn körperlich an.

Anschließend entrissen sie ihm seine Umhängetasche samt Inhalt und flüchteten zu Fuß in verschiedene Richtungen. Polizeikräfte stellten alle vier Tatverdächtigen im Umfeld des Tatorts fest und nahmen sie fest. Es handelt sich um eine 31-Jährige sowie drei Männer im Alter von 33, 27 und 38 Jahren. Sie wurden wegen des Verdachts des schweren Raubs angezeigt und nach Abschluss der Anzeigenbearbeitung der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Im Laufe des Tages sollten sie einem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt werden.

Unfall in Taufkirchen und Beinaheunfall mit Tram

In Taufkirchen stießen am Donnerstag gegen 5.45 Uhr auf der B 471 zwei Pkw zusammen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand bog ein 46-Jähriger mit einem VW an der Einmündung zur Willy-Messerschmitt-Straße nach links ab, als es zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Skoda kam. Die Ampel war zu diesem Zeitpunkt regulär ausgeschaltet.

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Der 55-jährige Skoda-Fahrer wurde leicht verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der VW-Fahrer blieb unverletzt, beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Die B 471 und die Willy-Messerschmitt-Straße waren während der Unfallaufnahme zeitweise gesperrt.

In der Münchner Altstadt befand sich gegen 17.25 Uhr ein 42-Jähriger auf den Trambahngleisen nahe der Haltestelle Karlsplatz/Stachus. Der Fahrer einer Tram der Linie 16 leitete eine Bremsung ein. Kurz bevor die Tram den Mann erfasst hätte, zog ihn ein Mitarbeiter des Kommunalen Außendienstes von den Gleisen. Der 42-Jährige blieb unverletzt. Ob Fahrgäste durch die Bremsung zu Schaden kamen, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr. Zeugen oder Personen, die durch das Ereignis in der Sonnenstraße geschädigt wurden, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 089/6216-3322 beim Unfallkommando zu melden.

Weitere Festnahmen in München

Auf einem Kinderspielplatz an der Herzog-Wilhelm-Straße bemerkte eine 37-Jährige gegen 15.10 Uhr einen ihr unbekannten Mann, der sexuelle Handlungen an sich vornahm und dabei den Blickkontakt zu ihr suchte. Die Frau war mit ihrer zweijährigen Tochter auf dem Spielplatz. Nachdem der Mann sein Verhalten auch nach einem Platzwechsel der Frau nicht einstellte, verständigte sie die Polizei.

Eine Streife nahm den Tatverdächtigen noch am Einsatzort fest. Bei ihm handelt es sich um einen 70-Jährigen. Er wurde wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern ohne Körperkontakt und einer exhibitionistischen Handlung angezeigt und in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht. Im Laufe des Tages sollte er einem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt werden.

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In Moosach beobachtete eine Anwohnerin gegen 14.10 Uhr, wie ein unbekannter Mann auf den Balkon einer Wohnung kletterte und versuchte, durch die Balkontür einzudringen. Polizeikräfte nahmen den 46-Jährigen vor Ort fest. Nach den bisherigen Erkenntnissen wollte er das Schloss mit einem mitgebrachten Werkzeug öffnen, was ihm misslang. Ein 43-Jähriger begleitete ihn und blieb zur Beobachtung im Umfeld des Balkons.

Der 46-Jährige wurde wegen des Verdachts des versuchten Wohnungseinbruchs und einer Sachbeschädigung angezeigt. Außerdem lag gegen ihn ein Untersuchungshaftbefehl im Zusammenhang mit einer gefährlichen Körperverletzung vor. Er wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt und sollte im Laufe des Tages einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Der 43-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

221 Verstöße bei Rotlicht-Schwerpunktaktion

Bei einer ganztägigen Schwerpunktaktion im Münchner Stadtgebiet kontrollierten mehr als 20 Streifen an verschiedenen Kreuzungen Rotlichtverstöße von Kraftfahrzeugführern, Fahrradfahrern, Fußgängern und Nutzern von Elektrokleinfahrzeugen. Kontrolliert wurde unter anderem an der Arnulfstraße und Landshuter Allee, an der Fürstenrieder Straße und Agnes-Bernauer-Straße sowie an der Schleißheimer Straße und Moosacher Straße.

Insgesamt stellten die Einsatzkräfte 221 Verstöße fest. Darunter waren 137 Rotlichtverstöße: 56 durch Kraftfahrzeuge, elf durch Elektrokleinfahrzeuge, 64 durch Fahrradfahrer und sechs durch Fußgänger. Hinzu kamen 37 Verstöße im Zusammenhang mit Mobiltelefonen und sechs Gurtverstöße.

Bei einer Kontrolle an der Schenkendorfstraße zeigte ein 20-Jähriger drogentypische Auffälligkeiten. Ein freiwilliger Drogentest fiel positiv aus. Er wurde wegen des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln angezeigt.

Bei einer weiteren Kontrolle an der Dachauer Straße/Donauwörther Straße überfuhr ein 35-Jähriger mit einem Elektroroller eine rote Ampel und hielt dabei sein Mobiltelefon in der Hand. Auch bei ihm wurden drogentypische Auffälligkeiten festgestellt. Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Nach einer Blutentnahme im Institut für Rechtsmedizin wurde er von dort entlassen. In beiden Fällen ermittelt die Münchner Verkehrspolizei weiter.

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Dieser Beitrag wurde unter Einsatz Künstlicher Intelligenz erstellt.

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Alfred Ingerl ist Autor bei Presse Augsburg. Sein Schwerpunkt liegt auf aktuellen Polizeimeldungen und Blaulicht-Nachrichten aus Bayern. Er bereitet Meldungen der bayerischen Polizeipräsidien redaktionell für die Veröffentlichung auf Presse Augsburg auf.