Cham | Nach Ermahnung: Zehn Männer lösen Polizeieinsatz in Freibad aus

Presse Augsburg
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Ein Streit um die Lautstärke hat in einem Freibad im oberpfälzischen Cham einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Zehn junge Männer mussten das Bad verlassen und erhielten anschließend Hausverbot.

Der Vorfall ereignete sich am Sonntag gegen 17 Uhr. Nach Angaben der Freibadleitung fiel die Gruppe bereits kurz nach dem Betreten des Geländes durch lautes Verhalten auf. Auf dem Sprungturm sollen die Männer wiederholt laut geschrien haben. Ein Bademeister sprach sie daraufhin an und forderte sie auf, sich ruhiger zu verhalten.

Statt der Aufforderung nachzukommen, eskalierte die Situation. Nach Angaben des stellvertretenden Freibadleiters soll einer der Männer den Bademeister mit den Worten „Wer bist du? Was willst du?“ angepöbelt haben. Daraufhin verständigte das Freibadpersonal die Polizei.

Mehrere Streifen rückten an, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Wie die Polizei mitteilte, habe sich insbesondere ein 21-jähriger Syrer aggressiv verhalten. Letztlich verließ die gesamte Gruppe das Freibad jedoch ohne Widerstand. Gegen alle Beteiligten wurde ein Hausverbot ausgesprochen.

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Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Polizeieinsätzen in deutschen Freibädern ein. In den vergangenen Monaten war es bundesweit immer wieder zu Auseinandersetzungen und Störungen gekommen. Ende Juni hatten beispielsweise in Kehl an der deutsch-französischen Grenze Dutzende Männer versucht, ein Freibad zu stürmen. Als Reaktion verschärfte der Betreiber dort die Einlasskontrollen und führte eine Registrierung der Besucher ein.

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Newsdesk der Presse Augsburg Medien-Redaktion.