Am Münchner Hauptbahnhof meldete sich am Freitagmorgen ein 59-jähriger österreichischer Staatsbürger bei der Bundespolizei. Er berichtete von einem Diebstahl. Dank der schnellen Videoauswertung und effektiven Zusammenarbeit mit der Bundespolizei in Nürnberg konnte der Tatverdächtige sowie das gestohlene Gut schnell identifiziert werden.
Schnelle Ermittlungen führen zum Erfolg
Der Vorfall ereignete sich gegen 7:50 Uhr. Der Geschädigte informierte die Münchner Bundespolizei, und eine Videoauswertung wurde umgehend durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, dass der Tatverdächtige den Mann gezielt verfolgt und ihm schließlich die Geldbörse gestohlen hatte. Nach dem Diebstahl stieg der Täter in einen ICE Richtung Hamburg.
Ergreifung in Nürnberg
Schnell wurden Lichtbilder des Tatverdächtigen erstellt und an die Bundespolizeiinspektion Nürnberg übermittelt. Dort konnten Einsatzkräfte den 33-jährigen rumänischen Staatsangehörigen ohne festen Wohnsitz im Zug bei einem Zwischenstopp in Nürnberg festnehmen. Die gestohlene Geldbörse wurde bei ihm gefunden. Der Mann war bereits wegen Eigentumsdelikten polizeilich bekannt.
Ermittlungen gehen weiter
Die Bundespolizei brachte den Rumänen zurück nach München. Weitere Ermittlungen ergaben Hinweise auf mögliche zusätzliche Straftaten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I wurde der Verdächtige einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der ihn am 28. März 2026 wieder auf freien Fuß setzte. Die Ermittlungen dauern derzeit an.
Die Bundespolizei empfiehlt, Diebstähle unverzüglich anzuzeigen, um die Chancen auf Identifizierung der Täter und Wiederauffindung des Diebesguts zu erhöhen.

