In einer Zeit, in der immer wieder von „Fachkräftemangel“ die Rede ist, versuchen zahlreiche Unternehmen, sich am Markt als moderne, attraktive Arbeitgeber zu präsentieren. Viele Verantwortliche sind sich darüber bewusst, dass es heutzutage gute Argumente benötigt, um einen qualifizierten Bewerber, der sich sein Unternehmen möglicherweise aussuchen kann, von sich zu überzeugen. Die gute Nachricht ist, dass genau dieser Umstand selbstverständlich dafür sorgt, dass etliche Unternehmen im Laufe der Zeit moderner geworden sind.
Immerhin haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, für ihre Mitarbeiter ein ansprechendes Umfeld zu schaffen. Und genau das macht sich auf unterschiedlichen Ebenen bemerkbar. Die folgenden Abschnitte liefern einige Tipps für Unternehmen, die nicht müde werden, mit Hinblick auf ihre Arbeitgeberqualitäten immer wieder aufs Neue an sich zu arbeiten.
Schnell zeigt sich, dass es nicht grundsätzlich schwer ist, sich von anderen Unternehmen abzuheben und auf diese Weise vielleicht gerade die Mitarbeiter in spe zu überzeugen, die den eigenen Betrieb optimal unterstützen können. Wichtig ist es vor allem, hohe Erwartungen zu erfüllen.

Tipp Nr. 1: Eine moderne Zeiterfassung
Wer projektbezogene Zeit mit einer Software erfassen möchte, sollte sich im ersten Schritt in Erinnerung rufen, dass es hier bei Weitem nicht nur darum geht, Start- und Endzeiten festzuhalten. Vielmehr sollten sich Mitarbeiter und Vorgesetzte darauf verlassen können, dass:
- alle Details genau getrackt werden
- ein hohes Maß an Transparenz gegeben ist
- sich alles optimal nachvollziehen lässt.
Gleichzeitig können die verschiedenen Lösungen dabei helfen, Kunden gegenüber kompetent und selbstsicher aufzutreten. Denn: Diejenigen, die nicht nach Stückanzahl oder ähnlichen Größen abrechnen, müssen am Ende nachweisen, wie viele Stunden welcher Mitarbeiter an welchem Projekt gearbeitet hat. Damit genau das gewährleistet werden kann, ist es unerlässlich, sich auf eine moderne Software verlassen zu können, in deren Zusammenhang es möglich ist, Rückfragen zu beantworten.
Dies führt am Ende nicht nur zu einer genauen Abrechnung, sondern kann dabei helfen, die eigenen Angaben für externe Betrachter noch ein wenig nachvollziehbarer werden zu lassen.
Tipp Nr. 2: Gut vorbereitete (!) Feedbackrunden
Die Zeiten, in denen sich Mitarbeiter noch darüber ärgern mussten, von Gesprächen mit dem Vorgesetzten überrascht zu werden, sind eigentlich vorbei. Moderne Arbeitgeber achten heutzutage darauf, ihre Teammitglieder im Idealfall einige Tage im Vorfeld zu informieren, wenn ein entsprechender Termin ansteht.
Ein solches Vorgehen ermöglicht es, sich eingehend vorzubereiten und eigene Argumente für die jeweilige Position beziehungsweise für das Verhalten in einer bestimmten Situation zusammenzutragen.
Der Vorteil: Werden Mitarbeiter mit Feedback und Gesprächen nicht überrumpelt, ist es häufig möglich, wichtige Details innerhalb kurzer Zeit und auf Augenhöhe zu klären. Gleichzeitig ist es sicherlich unter anderem eine Frage der Wertschätzung, wenn Vorgesetzte darauf achten, dass alle Beteiligten mit den gleichen Chancen in ein Gespräch einsteigen können.
Tipp Nr. 3: Komplett oder teilweise Home Office-Optionen anbieten
Die Corona Pandemie hat unter anderem in Deutschland dafür gesorgt, dass viele Menschen zum ersten Mal mit dem Thema „Homeoffice“ konfrontiert wurden. Und etliche von ihnen können sich heute nicht mehr vorstellen, fünf Tage in der Woche im klassischen Büro zu arbeiten.
Umgekehrt treibt die Rückkehr ins Büro einige Menschen in den Jobwechsel. Wer als Unternehmen dementsprechend Fluktuation vermeiden möchte, kann gut beraten sein, seinen Mitarbeitern – sofern möglich – die Homeoffice-Variante anzubieten – entweder dauerhaft oder zu festen Zeiten. Auf diese Weise stellt es oft kein Problem dar, die Mitarbeiterzufriedenheit merklich zu erhöhen.
Dank moderner Tracking- und Teamwork-Tools muss sich hier praktischerweise niemand Sorgen darüber machen, dass die Effektivität leiden könnte. Im Gegenteil! Obwohl es natürlich – wie immer – Ausnahmen gibt, geben viele Menschen an, sich im Homeoffice motivierter zu fühlen.
Tipp Nr. 4: Teambuilding Maßnahmen
Verschiedene Teambuilding-Maßnahmen können tatsächlich dabei helfen, Kollegen enger zusammenzuschweißen. Damit genau das gelingt, braucht es selbstverständlich immer ein wenig Glück und die passenden Ideen. Mittlerweile haben Verantwortliche die Möglichkeit, sich zwischen vielen verschiedenen Maßnahmen zu entscheiden. Manche liefern echte Adrenalinkicks, andere laden dazu ein, sich ein wenig mehr mit der eigenen Psyche und dem Geheimnis einer guten Zusammenarbeit auseinanderzusetzen.
Arbeitgeber, die sichergehen möchten, mit den gebuchten Maßnahmen ins Schwarze zu treffen, sollten sich im Idealfall im Vorfeld darüber erkundigen, welche Aktivitäten bei der Belegschaft am besten ankommen könnten. Zudem gilt mit Hinblick auf Maßnahmen dieser Art, dass es meist sinnvoller ist, auf weniger, dafür aber auf die richtigen Events zu setzen. Oft werden dann bleibende Erinnerungen geschaffen, an die sich so mancher gern zurückerinnert – vor allem dann, wenn er eventuell über seine Grenzen gegangen ist.
Tipp Nr. 5: Abteilungsübergreifende Brainstormings
Brainstormings bieten die Chance, sich einem Problem auf besonders kreative Weise zu nähern. Hier geht es um weitaus mehr als nur darum, seine eigenen Ideen in den Raum zu rufen. Obwohl es zum klassischen Prinzip eines Brainstormings gehört, weitestgehend ungefiltert zu denken, wurden mittlerweile zahlreiche verschiedene Varianten ausgearbeitet. Manche von ihnen sind eher ruhig, andere impulsiv.
Vor allem diejenigen, die es schaffen, einen Termin zu finden, an dem möglichst viele Mitarbeiter aus unterschiedlichen Abteilungen teilnehmen können, können häufig von zahlreichen neuen Ansätzen profitieren. Denn: Oft ist der berühmte Blick über den Tellerrand nötig, um alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten optimal nutzen zu können. Und genau diese Horizonterweiterung wissen nicht nur etliche Unternehmen, sondern auch deren Mitarbeiter zu schätzen.
Tipp Nr. 6: Eine überzeugende Work-Life-Balance
Obwohl es vielen Menschen, die davon überzeugt sind, ihren Traumjob gefunden zu haben, schwerfällt: Gelegentlich ist eine Pause nötig, um die berühmten inneren Batterien wieder aufladen zu können. Und letztendlich liegt es auch im Ermessen des Arbeitgebers, für eine möglichst ausgeglichene Work-Life-Balance zu sorgen. Wer zum Beispiel darauf verzichtet, seine Mitarbeiter nach Feierabend zu kontaktieren, unterstreicht die wichtige Grenze zwischen Privat- und Berufsleben.
Gleichzeitig kann die Einführung eines Gleitzeitmodells dafür sorgen, dass die Belegschaft bis zu einem gewissen Grad selbst bestimmen kann, an welchen Tagen sie vergleichsweise lang im Büro ist, um an anderen Tagen etwas früher Feierabend machen zu können.
Tipp Nr. 7: Eine nachhaltige Unternehmensphilosophie
Egal, ob im Zusammenhang mit Social-Recruiting oder beim klassischen Bewerbungsprozess: Vielen Menschen ist es besonders wichtig, dass das Unternehmen, für das sie in Zukunft arbeiten werden, Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz legt. Praktischerweise gibt es heutzutage viele Möglichkeiten, sich als Arbeitgeber entsprechend zu positionieren.
Manche Betriebe setzen hierbei auf Photovoltaikanlagen auf dem Dach oder darauf, mit regelmäßigen Spenden einschlägige Projekte zu unterstützen. Wichtig ist es in jedem Fall, als Arbeitgeber darauf zu achten, nicht mit Hinblick auf Greenwashing angreifbar zu werden. Hierbei handelt es sich um einen Vorwurf, der Firmen gemacht wird, wenn es scheint, als würden Umweltschutzmaßnahmen ausschließlich aus marketingtechnischen Zwecken erfolgen.

