In der Landesgruppensitzung der AfD Bayern im Deutschen Bundestag am 28. Januar 2019 wurde der Bundestagsabgeordnete und Obmann im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung, Dr. Rainer Kraft, zum zweiten Mal als Landesgruppensprecher gewählt.2640x3920-Rainer-Kraft-MdB-Pressefoto-5 Dr. Rainer Kraft erneut zum Sprecher der Landesgruppe Bayern gewählt Bayern Politik & Wirtschaft Überregionale Schlagzeilen | Presse Augsburg

Der promovierter Chemiker und Vater zweier Töchter ist zudem Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie sowie im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Dr. Kraft bedankte sich für das Vertrauen und erklärte, „Wir werden weiterhin mit voller Kraft die Interessen Bayerns in der Bundeshauptstadt vertreten, für Versorgungssicherheit und bezahlbaren Strom kämpfen und uns den rein ideologisch motivierten Angriffen auf unsere Industrie und Mobilität entgegenstellen“. Auch zum sogenannten Gutachten des Verfassungsschutzes äußerte sich Dr. Kraft. „Es ist ein Skandal, dass die einzige Oppositionspartei in Deutschland vom Inlandsgeheimdienst überwacht wird. Ein Vorgang, der sonst nur in Unrechtsstaaten beobachtet wird und mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung nicht zu vereinbaren ist. Auch ist das Gutachten ein intellektuelles Armutszeugnis für das federführende Bundesamt“.

Der neue und alte Landesgruppensprecher freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit der neuen Landtagsfraktion im Maximilianeum. „Sobald die Fraktion in München arbeitsbereit ist, werden wir in einen engen Austausch treten, um das Beste für Deutschland und Bayern zu erreichen und zu verhindern, dass sich zwei kleinstparteien Bayern zur Beute machen“. Aber auch außerhalb Bayerns gilt es politisch aktiv zu werden. Kraft dazu: „Der Ausstieg aus der Braunkohle wird die Lausitz und die anderen Abbaugebiete zum Armenhaus verkommen lassen. Die angekündigten Milliarden werden in den Kohlerevieren keinerlei wertschöpfende Arbeitsplätze schaffen, sondern nur die Stromkunden und Steuerzahler noch stärker belasten“.

Als stellvertretende Vorsitzende der Landesgruppe Bayern wurden der Bundestagsabgeordnete und Jurist Tobias M. Peterka aus Franken gewählt.