Egret X core E-Scooter im Test: Viel Komfort für unter 500 Euro

Presse Augsburg
10 Minuten Lesezeit

Wir haben den Egret X core im Alltag und auf unterschiedlichen Untergründen ausprobiert. Dabei zeigte sich schnell: Seine vielleicht größte Stärke findet man nicht allein auf dem Datenblatt. Es ist das ausgesprochen erwachsene und sichere Fahrgefühl. Einen entscheidenden Anteil daran haben die ungewöhnlich großen 12,5-Zoll-Luftreifen. Dazu kommen ein kräftiger Antrieb, Frontfederung, Blinker und eine unkomplizierte Bedienung. Besonders interessant wird das Gesamtpaket durch einen Preis von unter 500 Euro.

Der Egret X core im Praxistest: Große Reifen, Frontfederung und eine solide Verarbeitung prägen den E-Scooter.

Unboxing: Schnell bereit für die erste Fahrt

Schon beim Auspacken macht der Egret X core einen soliden Eindruck. Durch die großen Räder wirkt der E-Scooter auf Anhieb erwachsener und robuster als viele kompaktere Modelle. Das Design ist modern, aber angenehm zurückhaltend.

Beim Auspacken macht der Egret X core bereits einen hochwertigen und weitgehend vormontierten Eindruck.

Nach dem Auspacken sind nur wenige Handgriffe notwendig, bevor es losgehen kann. Praktisch ist dabei auch der Klappmechanismus an der Lenkstange. Mit ihm lässt sich der X core für den Transport oder zur Aufbewahrung zusammenklappen.

Der stabile Klappmechanismus ermöglicht es, den Egret X core schnell zusammenzuklappen und einfacher zu transportieren.

Der Mechanismus machte in unserem Test einen stabilen Eindruck. Trotzdem bleibt der X core aufgrund seiner großen Räder und seines Gewichts ein stattlicher Scooter. Wer ihn täglich mehrere Stockwerke tragen möchte, sollte das berücksichtigen. Seine Prioritäten liegen eindeutig stärker beim Fahrkomfort als bei möglichst kleinen Abmessungen.

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Egret X core: Technische Daten im Überblick

Technische Daten Egret X core
Top-Speed 22 km/h
Reifen 12,5 Zoll Luftreifen
Federung Frontfederung, 20 mm Federweg
Reichweite bis zu 55 km
Motorleistung 500 W Nenndauerleistung
Spitzenleistung bis zu 902 W
Akku 48 V
Bremsen Scheibenbremsen
Straßenzulassung Deutschland
Gewicht ca. 22 kg
Preis unter 500 Euro

Alle Ausstattungsdetails, Varianten und weitere technische Angaben gibt es beim Egret X core direkt beim Hersteller.

Display: Alles Wichtige direkt im Blick

Am Lenker sitzt das gut ablesbare Display des Egret X core. Während der Fahrt hat man damit die wesentlichen Informationen schnell im Blick, allen voran die aktuelle Geschwindigkeit und den Akkustand.

Das übersichtliche Display des Egret X core zeigt Geschwindigkeit, Akkustand und Fahrmodus auf einen Blick.

Uns gefällt, dass man sich während der Fahrt nicht lange mit der Anzeige beschäftigen muss. Ein kurzer Blick genügt, um die wichtigsten Informationen zu erfassen. Das passt zum gesamten Bedienkonzept des X core: unkompliziert und auf den Alltag ausgelegt.

12,5-Zoll-Luftreifen sind die große Stärke

Das auffälligste Merkmal des Egret X core sind zweifellos seine 12,5 Zoll großen Luftreifen. Auf unserem Detailfoto wird gut sichtbar, wie groß die Bereifung im Vergleich zu vielen klassischen E-Scootern tatsächlich ausfällt.

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Die großen 12,5-Zoll-Luftreifen gehören zu den größten Stärken des Egret X core und sorgen auch auf schlechten Wegen für hohen Fahrkomfort.

Und die Größe ist keineswegs nur für die Optik interessant. Schon auf den ersten Kilometern wird deutlich, welchen Einfluss die Reifen auf das Fahrverhalten haben. Unebenheiten, Kanaldeckel, schlechter Asphalt oder Pflaster werden deutlich angenehmer überfahren.

Unterstützt werden die Reifen von der Frontfederung mit 20 Millimetern Federweg. Der X core wirkt dadurch weniger nervös als viele Scooter mit kleineren Rädern und vermittelt ein angenehm ruhiges und stabiles Fahrgefühl.

Für uns sind die 12,5-Zoll-Reifen keine Spielerei, sondern eines der wichtigsten Argumente für diesen E-Scooter.

Fahrleistung: Zügig auf 22 km/h

Auch beim Antrieb passt die Abstimmung. Der Egret X core spricht beim Beschleunigen angenehm direkt an und erreicht seine Höchstgeschwindigkeit von 22 km/h zügig.

Dabei ist die Beschleunigung kräftig, ohne unangenehm ruppig zu wirken. Gerade im Stadtverkehr gefällt uns das: Man kommt flott vom Fleck, hat aber nie das Gefühl, dass der Scooter beim Anfahren unkontrolliert nach vorne zieht.

Positiv fiel uns auch die Leistung an Steigungen auf. Der X core macht bergauf nicht sofort schlapp, sondern bietet auch dort noch ordentlich Vortrieb. Wie schnell ein E-Scooter eine konkrete Steigung bewältigt, hängt natürlich von Fahrergewicht, Steigungsgrad und weiteren Bedingungen ab. In unserem Praxistest hatten wir bei normalen Steigungen jedenfalls nicht das Gefühl, dass dem Egret schnell die Kraft ausgeht.

Auf Schotter, Feldwegen und sogar Wiesen gut unterwegs

Noch deutlicher werden die Vorteile der großen Räder, sobald der perfekte Asphalt endet. Genau das wollten wir im Praxistest ausprobieren.

Dank großer Luftreifen und Frontfederung lässt sich der Egret X core auch auf Wiesen und unbefestigten Wegen angenehm fahren.

Kaputte Radwege und gröberer Asphalt bringen den X core kaum aus der Ruhe. Auch auf Schotter und unbefestigten Feldwegen waren wir überraschend angenehm unterwegs. Selbst kurze Strecken über eine Wiese ließen sich gut und kontrolliert bewältigen.

Kleinere Steine, Kanten und Bodenunebenheiten werden von den Luftreifen und der Frontfederung gut abgefangen. Gerade im ländlichen Raum ist das ein echter Vorteil, denn hier endet der asphaltierte Radweg durchaus einmal und geht in einen Feld- oder Schotterweg über.

Natürlich ist der Egret X core deshalb kein Offroad-Scooter. Für schwieriges Gelände ist er nicht gedacht. Sein nutzbarer Einsatzbereich ist nach unseren Erfahrungen aber deutlich größer, als man es von vielen klassischen E-Scootern gewohnt ist.

Blinker: kleines Detail mit großem Nutzen

Zur alltagstauglichen Ausstattung gehören auch die integrierten Blinker. Gerade im Straßenverkehr haben wir dieses Detail schnell zu schätzen gelernt.

Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr ist der Egret X core mit gut sichtbaren Blinkern ausgestattet.

Beim Abbiegen kann die Fahrtrichtung angezeigt werden, ohne dafür eine Hand vom Lenker nehmen zu müssen. Das ist schon auf einer glatten Straße angenehm – auf schlechterem Asphalt, Schotter oder Pflaster empfinden wir es als noch wichtiger.

Gerade dort möchte man beide Hände sicher am Lenker behalten. Die Blinker sind deshalb für uns nicht nur ein nettes Ausstattungsdetail, sondern ein echter Komfort- und Sicherheitsgewinn im Alltag.

Ruhiges und sicheres Fahrgefühl

Das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten ist letztlich die größte Stärke des X core. Große Luftreifen, Frontfederung und ein gut dosierbarer Antrieb ergeben zusammen einen E-Scooter, der sich ausgesprochen souverän fährt.

Auch bei 22 km/h bleibt der X core angenehm ruhig. Er wirkt nicht schwammig und lässt sich präzise kontrollieren. Gerade auf längeren Strecken empfanden wir diese Abstimmung als sehr angenehm.

Der Egret versucht nicht, besonders aggressiv oder sportlich zu wirken. Stattdessen stehen Komfort, Kontrolle und Alltagstauglichkeit im Mittelpunkt – und genau das passt unserer Meinung nach sehr gut zu diesem Scooter.

E-Scooter bis 500 Euro: interessantes Gesamtpaket

Besonders interessant wird der Egret X core durch seinen Preis von unter 500 Euro. In dieser Preisklasse bekommt man einen Scooter, der einige Merkmale mitbringt, die sich auch im tatsächlichen Praxiseinsatz bemerkbar machen.

Vor allem die großen 12,5-Zoll-Luftreifen, die Frontfederung und der kräftige Antrieb haben uns überzeugt. Dazu kommen praktische Details wie Display, Blinker und Klappmechanismus.

Natürlich gibt es auch einen Nachteil: Mit rund 22 Kilogramm und den großen Rädern ist der X core kein besonders kleiner oder leichter E-Scooter. Wer sein Fahrzeug ständig tragen muss, sollte das bedenken.

Wer dagegen vor allem fahren möchte, profitiert deutlich von der Bauweise.

Unser Fazit zum Egret X core

Der Egret X core hat uns im Praxistest vor allem durch sein ruhiges, sicheres und komfortables Fahrverhaltenüberzeugt. Die großen 12,5-Zoll-Luftreifen machen tatsächlich einen Unterschied und sind weit mehr als ein optisches Merkmal.

Der Antrieb bringt den Scooter angenehm schnell auf seine 22 km/h und zeigte sich bei unseren Fahrten auch an Steigungen kräftig. Seine besondere Stärke spielt der X core aber auf schlechteren Wegen aus: Kaputter Asphalt, Pflaster, Schotter und unbefestigte Wege lassen sich angenehm bewältigen. Selbst kurze Wiesenpassagen waren im Test kein Problem.

Auch bei den Details stimmt das Gesamtbild. Das Display liefert die wichtigen Informationen auf einen Blick, die Blinker sind im Straßenverkehr praktisch und der Klappmechanismus erleichtert Transport und Aufbewahrung.

Wer einen guten E-Scooter bis 500 Euro sucht und dabei Wert auf große Räder, einen kräftigen Antrieb, Komfort und ein sicheres Fahrgefühl legt, bekommt mit dem Egret X core ein überzeugendes Gesamtpaket.

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Newsdesk der Presse Augsburg Medien-Redaktion.