Augsburg – Nach dem Fund eines verdächtigen Objekts bei Bauarbeiten in der Rosenaustraße gibt es Entwarnung. Nach der Untersuchung durch den Kampfmittelräumdienst besteht keine Gefahr durch eine Fliegerbombe.
Am Montagvormittag, 31. August, war bei Bauarbeiten in der Rosenaustraße nahe dem Augsburger Hauptbahnhof ein verdächtiger Gegenstand entdeckt worden. Zunächst bestand der Verdacht, dass es sich um einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handeln könnte.
Feuerwehr und Polizei rückten daraufhin an. Auch das Amt für Brand- und Katastrophenschutz sowie Augsburgs Ordnungsreferent Frank Pintsch waren in die Bewertung der Lage eingebunden. Gegen 12:15 Uhr traf der Kampfmittelräumdienst ein und untersuchte das Objekt.
Rosenaustraße und Schießstättenstraße gesperrt
Während der Überprüfung wurden die Rosenaustraße und die Schießstättenstraße gesperrt. Zeitweise stand damit die Frage im Raum, ob weitere Sicherheitsmaßnahmen notwendig werden könnten.
Nach der Begutachtung konnte jedoch Entwarnung gegeben werden: Von dem Fund geht keine Gefahr durch eine Fliegerbombe aus. Eine Evakuierung wegen eines Blindgängers ist damit nicht erforderlich.
Der Fund hatte am Montagvormittag insbesondere aufgrund der Nähe zum Augsburger Hauptbahnhof für Aufmerksamkeit gesorgt.

