Ermittlungen wegen Kinderpornografie: Drei Tatverdächtige in München und Bulgarien festgenommen

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

Ermittlungen zur Festnahme von drei Tatverdächtigen in München, Fürstenfeldbruck und Bulgarien: Bayerische Landesbehörden haben im Jahr 2024 ein umfangreiches Ermittlungsverfahren eingeleitet, das nun zur Festnahme von drei Verdächtigen geführt hat.

Durchsuchungen führen zu ersten Verdachtsmomenten

Bei einer Wohnungsdurchsuchung in München im Jahr 2024 wurden bei einem 50-jährigen Deutschen elektronische Speichermedien mit kinderpornografischem Material gefunden. Dies veranlasste die Münchner Kriminalpolizei, Kommissariat 17, zu weiteren Ermittlungen. Nach weiteren Untersuchungsergebnissen beantragte die Staatsanwaltschaft München I im September 2025 einen neuen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Verdächtigen, der vom Amtsgericht München bestätigt wurde.

Kollektive Festnahme und internationale Kooperation

Am 8. Juli 2026 führten mehrere Polizeidienststellen eine koordinierte Aktion durch: Der 50-Jährige wurde in München festgenommen, während in der bulgarischen Gemeinde Karnobat ein europäischer Haftbefehl gegen einen 75-jährigen Verdächtigen vollstreckt wurde, der sich nach Bulgarien abgesetzt hatte. Zeitgleich durchsuchte die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim die Wohnung eines 60-jährigen Verdächtigen.

Ermittlungen dauern an

Bei den Durchsuchungen wurden weitere elektronische Speichermedien sichergestellt, die derzeit kriminaltechnisch untersucht werden. Während der 75-Jährige sich nun in bulgarischer Auslieferungshaft befindet, wurden die anderen Verdächtigen nach Abschluss der Maßnahmen entlassen. Das Kommissariat 17 führt die Ermittlungen fort.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.