COBURG. Die oberfränkische Polizei warnt erneut vor einer dreisten Betrugsmasche, bei der vermeintliche Spendensammler gezielt vorgehen. Am Samstagvormittag kam es zu einem weiteren Vorfall in Coburg. Die Kriminalpolizei ermittelt in diesem Fall und sucht nach Zeugen.
Unbekannter Mann manipuliert Spendenbetrag
Gegen 10:40 Uhr wurde auf dem Parkplatz eines Baumarktes in der Niorter Straße eine Frau von einem bislang unbekannten Mann angesprochen, der um eine Spende bat. Als die Frau fünf Euro in bar spenden wollte, erklärte der Mann, dass er nur Online-Überweisungen annehmen könne und nutzte dafür ein Tablet.
Betrüger überweist über tausend Euro statt fünf
Die Frau autorisierte die Zahlung über ihr Mobiltelefon. Kurz darauf erhielt sie eine Benachrichtigung von ihrer Bank über eine Überweisung in Höhe von über tausend Euro. Tatsächlich wollte sie nur fünf Euro spenden.
Polizei warnt vor spontanen Spendenaktionen
Die Polizei geht davon aus, dass der Täter bewusst die Hilfsbereitschaft der Menschen ausnutzt und beim Bezahlvorgang eine deutlich höhere Summe eingibt oder manipuliert. Der unbekannte Mann wird wie folgt beschrieben: etwa 170 Zentimeter groß, mit kurzen dunklen Haaren, schwarzer Hose und schwarzer Jacke. Er führte ein Tablet mit sich.
Die Polizei Oberfranken weist wiederholt darauf hin, bei spontanen Spendenaktionen im öffentlichen Raum besonders vorsichtig zu sein und den angezeigten Betrag vor einer Bestätigung genau zu prüfen.
Zeugen, die am Samstagvormittag auf dem Parkplatz des Baumarktes in der Niorter Straße verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf den beschriebenen Mann geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09561/645-0 bei der Kriminalpolizei Coburg zu melden.

