Fahndung nach versuchtem Goldkettenraub in Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt

Alfred Ingerl
4 Minuten Lesezeit

Am frühen Sonntag, dem 14. Juni 2026, gegen 04:30 Uhr, wurde ein 21-jähriger Mann in der Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt Ziel eines versuchten Raubs. Der junge Mann befand sich in einem Schanigarten, als ein unbekannter Täter zusammen mit einem Begleiter auf ihn zutrat. Im Verlauf ihres Gesprächs riss der Täter dem 21-Jährigen überraschend eine Goldkette vom Hals und flüchtete zu Fuß.

Kein Erfolg trotz Verfolgung

Der 21-Jährige nahm die Verfolgung des Täters auf und informierte die Polizei über den Notruf. Während der Verfolgung verlor der Täter die gestohlene Kette, die von dem Verfolgten wieder an sich genommen wurde. Der Täter bog im Bereich der Pestalozzistraße in Richtung Stephansplatz ab, jedoch verlief die unmittelbar eingeleitete Fahndung durch die Polizei erfolglos.

Beschreibung der Täter

Der Haupttäter wird als männlich, etwa 45 Jahre alt, ca. 170 cm groß mit südeuropäischem Erscheinungsbild beschrieben. Er trug einen radikal kurzen Haarschnitt und war mit einer kurzen grauen Jeans, einer schwarzen Lederjacke und einem T-Shirt oder Polohemd bekleidet. Sein Begleiter wird als männlich, von afrikanischem Aussehen und kleiner als der Haupttäter beschrieben. Bekleidet war er mit einem weißen T-Shirt.

Zeugenaufruf: Personen, die im Bereich der Pestalozzistraße, des Stephansplatzes, der Müllerstraße und der Thalkirchner Straße Beobachtungen gemacht haben, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

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Ein weiterer Vorfall ereignete sich am Montag, 15. Juni 2026, als eine 16-jährige Deutsche am Bahnhofsplatz Opfer eines Raubüberfalls wurde. Die Täterin versuchte hierbei, das Mobiltelefon des Opfers zu entwenden, ohne Erfolg. Während einer körperlichen Auseinandersetzung raubte sie jedoch zwei Ohrringe und eine Haarklammer der Jugendlichen.

Couragiertes Eingreifen

Eine aufmerksame Passantin griff ein und alarmierte die Polizei. Drei Stunden später konnte die Täterin, eine 33-jährige Rumänin, in der Schillerstraße festgenommen werden. Der Entwendungsschaden wird auf einen dreistelligen Betrag beziffert. Die 16-Jährige erlitt leichte Verletzungen.

Die mutmaßliche Täterin wurde in eine Haftanstalt gebracht, und ein Haftbefehl wurde vom Ermittlungsrichter erlassen.


In der Nacht zum Sonntag, 14. Juni 2026, gab es in der Altstadt einen weiteren Überfall. Zwei Männer, ein 37-jähriger Deutscher und ein 27-jähriger Russe, wurden im Außenbereich einer Diskothek von einem Unbekannten niedergeschlagen. Sie erlitten Verletzungen und mussten ins Krankenhaus gebracht werden, wobei einem von ihnen Wertgegenstände gestohlen wurden.

Zeugen gesucht

Die Polizei sucht Zeugen, die Beobachtungen im Umfeld der Sonnenstraße 3 gemacht haben, insbesondere vor der Diskothek. Hinweise können bei der Polizei gemeldet werden.

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Am Dienstag, 16. Juni 2026, ereignete sich um 19:00 Uhr ein schwerer Unfall im Perlacher Forst. Ein 36-jähriger Rennradfahrer stürzte beim Verlangsamen an einer Kreuzung. Der aufmerksame Fahrer trug einen Helm, wodurch schwere Kopfverletzungen vermieden werden konnten. Der entstandene Sachschaden wird auf einen vierstelligen Betrag geschätzt.

Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt und weist auf die Bedeutung des Tragens von Fahrradhelmen hin.


Am späten Abend des 16. Juni 2026, gegen 23:30 Uhr, wurden zwei Tatverdächtige nach einem Einbruch in einen Supermarkt in Ramersdorf festgenommen. Dank eines aufmerksamen Zeugen und einer Alarmauslösung konnte die Polizei die Tatverdächtigen in der Nähe des S-Bahnhofs Giesing kontrollieren. Es handelt sich um einen 17-Jährigen Bulgaren und einen 18-jährigen Deutschen.

Weitere Ermittlungen

Das gestohlene Gut wurde sichergestellt. Beide Tatverdächtigen wurden nach der Vernehmung entlassen, wobei der Minderjährige an seine Erziehungsberechtigten übergeben wurde. Möglicherweise sind sie auch für einen weiteren Einbruch in Perlach verantwortlich. Kommissariat 52 hat die Ermittlungen übernommen.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.