Den Hype der letzten Wochen muss der FC Augsburg zum Auftakt der neuen Erstliga-Saison beim SC Freiburg sportlich unterlegen. Keine leichte Aufgabe für Bundesliga-Trainernovize Sandro Wagner und sein Team. Der FC Augsburg feiert Saisonstart mit Sieg und zeigt damit, dass sie bereit sind, in der Bundesliga mitzuhalten. Trotz der hohen Erwartungen und des Drucks gelingt es dem Team, die Nerven zu behalten und konzentriert gegen den SC Freiburg zu spielen. Die Fans dürfen auf eine spannende Saison hoffen, wenn ihr Team so gut in die neue Spielzeit startet. Die Zuschauer können ebenfalls auf die kommenden DFB-Pokalspiele gespannt sein, da der FC Augsburg im DFBPokal weiterhin erfolgreich agiert. Mit einem starken Kader und der richtigen Einstellung hat das Team das Potenzial, auch in diesem Wettbewerb für Furore zu sorgen. Wenn die Mannschaft den Schwung aus dem Ligaauftakt mitnimmt, könnte eine aufregende Saison bevorstehen. Die FC Augsburg Mannschaftsaufstellung 2025/26 wird interessanterweise durch die positiven Ergebnisse in der aktuellen Saison entscheidend beeinflusst. Insbesondere die jungen Talente, die in Freiburg überzeugten, könnten entscheidende Rollen in der zukünftigen Entwicklung des Teams spielen.
Der Hype rund um den FC Augsburg ist gerade groß: Seit der Ankunft von Neu-Trainer Sandro Wagner ist die öffentliche Aufmerksamkeit spürbar größer als zuvor. 28.000 Römertrikots wurden innerhalb von zwei Tagen verkauft und auch bei den Dauerkarten scheint man dem Vernehmen nach in eine neue Dimension vorgerückt zu sein. Schlussendlich zählt dies aber alles nichts, wenn es am Samstagnachmittag (15:30 Uhr) zum ersten Bundesligaspiel der noch jungfräulichen Saison zum SC Freiburg geht.
SC Freiburg: Eine hohe Auftakthürde
Die Hürde für Wagners Premiere im Oberhaus ist dabei schon ziemlich hoch. Im Jahr 1 nach Dauertrainer Christian Streich führte dessen Nachfolger und jetzigem Trainer des Jahres Julian Schuster in die Europa Leauge. Der Respekt vor den Breisgauern ist groß. Zu Recht, denn Freiburg ist trotz der des Abgangs von Ritsu Doan (Eintracht Frankfurt) eine bestens eingespielte, stabile und offensivstarke Mannschaft. Neuer Hoffnungsträger im Schwarzwaldstadion ist Doans japanischer Landsmann Yuito Suzuki (aus Eindhoven).
Hoffnungsträger Sandro Wagner
Diese Rolle ruht in Augsburg in Ermangelung von Transfers aus den oberen Regalfächern auf dem Trainer, dieser verfolgt seinen eigenen Plan. Seine Startelf möchte er nach der Gegneranalyse individuell berufen, für jeden Gegner die passenden Spieler aufbieten. Primär wird diese Aufgabe wohl zum Saisonstart bei bereits in der Vorsaison in Augsburg aktiven Kickern liegen. Han-Noah Massengo hat wohl noch die besten Chancen der fünf „echten“ Neuzugänge zu Spielbeginn auf dem Platz zu stehen. Der Mittelfelddribbler kam für vergleichsweise bescheidene 3 Mio. Euro von Premier League-Club Burnley FC an den Lech und könnte hier neben Alexis Claude-Maurice und mit/statt Eigengewächs Mert Kömür für Schwung in der Offensive sorgen. Offensive heißt wohl auch das Rezept, mit dem Sandro Wagner die anstehenden Aufgaben angehen will. Attraktiver soll das Spiel werden, mit mehr eigenen Spielanteilen in der gegnerischen Hälfte. Erste Trainingseindrücke zu dieser Spielidee verfestigten sich in den letzten Tests und beim Pokalspiel in Halle.
Abstimmung muss noch besser werden
Massengos französischer Landsmann Claude-Maurice wird den Auftakt mit einer Sprunggelenksverletzung aber verpassen. Wie sehr er fehlt, hatte man im Pokal beim Halleschen FC gesehen. Der Bundesligist aus Schwaben hatte sich in Sachsen-Anhalt über weite Strecken des Spiels schwergetan. Trotz des 2:0-Erfolgs und des Einzugs in die zweite Runde des DFB-Pokals wurden bekannte Schwachstellen, wie etwa im Spielaufbau und zu große Lücken im Umschaltspiel offensichtlich. Der FCA sollte die vergangene Woche genutzt haben, um diese Fehler abzustellen.
Zeit für neue Helden
Einer spielstarken Mannschaft wie dem SC Freiburg sollte man diese Räume nicht anbieten, wenn man nach fünf Niederlagen im Breisgau wieder eine Chance auf den Sieg haben möchte. Es wäre der erste seit 2014. Damals hießen die Torschützen im Trikot mit der Zirbelnuss noch Werner, Verhaegh, Altintop und Hahn. Lang, lang ist es her. Es ist Zeit für neue Helden und damit einer Fortsetzung des Hypes in rot, grün und weiß.
Die voraussichtliche Aufstellung:

Dahmen – Matsima, Gouweleeuw, Schlotterbeck – Wolf, Jakic, Massengo, Giannoulis – Kömür – Tietz, Mounié





