Nach der bitteren Last-Minute-Niederlage in Leipzig muss der FC Augsburg im Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund zeigen, dass er auch gegen Topteams bestehen kann. Trainer Manuel Baum hofft auf eine geschlossene Mannschaftsleistung und Punkte auf fremdem Platz, trotz personeller Ausfälle.
Nach der unnötigen Last-Minute-Niederlage in Leipzig hieß es für den FC Augsburg unter der Woche: Mund abwischen und weitermachen. Morgen wartet das Auswärtsspiel in Dortmund auf die Mannschaft von Trainer Manuel Baum. Wieder keine leichte Aufgabe. Dass der FCA aber gegen Teams wie den BVB mithalten kann, hatten der Sieg beim Tabellenführer FC Bayern oder eben das Spiel letzte Woche bei RB Leipzig gezeigt.
Die Herausforderung Dortmund
Natürlich weiß man um die „brutale Qualität“ des Gegners, wie es Augsburgs Coach Baum ausdrückt, möchte aber wieder als Kollektiv dagegenhalten und das nachholen, was in Leipzig nicht geglückt ist: punkten. Gegen die mit zahlreichen Hochkarätern wie Julian Brandt oder Nico Schlotterbeck – übrigens der Bruder des aktuellen FCA-Captains Keven Schlotterbeck – gespickte Truppe muss dafür alles passen.
Personalsorgen bei den Schwaben
Dass Augsburg gerade in der Defensive mit Gouweleeuw, Matsima, Keitel und möglicherweise auch Banks zahlreiche Ausfälle haben wird, passt dabei eigentlich nicht ins Konzept. Die Schwaben können mit 31 Punkten auf dem Konto und reichlich Abstand zur Abstiegszone jedoch relativ locker aufspielen.
Historischer Erfolg als Motivation
Wie es gehen kann, hatte man fast genau vor einem Jahr gezeigt: Damals gewannen die Fuggerstädter in Westfalen mit 1:0. Gegen eine Wiederholung hätten sie wohl auch diesmal nichts einzuwenden.
Die voraussichtliche Aufstellung
Dahmen – Banks, Schlotterbeck, Zesiger – Fellhauer, Massengo, Jakic, Giannoulis – Rieder, Claude-Maurice – Ribeiro





