Auch das zweite Auswärtsspiel in Folge ging für den FC Augsburg verloren. Bei Borussia Dortmund unterlag der FCA durchaus verdient mit 0:2.
Eine Szene mit Seltenheitswert gab es bereits vor dem Anspiel: Bei der Platzwahl standen sich die Brüder Nico (BVB) und Keven Schlotterbeck (FCA) als Kapitäne ihrer Teams gegenüber.
Früher Rückstand und Aluminium-Glück
Vor einer Woche hatte Augsburg mit viel Pech in Leipzig verloren, auch in Dortmund begann die Partie nicht gerade glücklich. Von Augsburgs Schlotterbeck leicht abgefälscht kam der Ball zum am Fünfmeterraum lauernden Adeyemi. Schlussmann Dahmen war zwar noch am Ball, konnte den Einschlag aber nicht verhindern (13.).
Aber auch in Westfalen hielt der FCA gut mit, die nächsten Ausrufezeichen setzten jedoch die Hausherren. Beier (29.) und Adeyemi (33.) scheiterten jeweils an der Querlatte. Die beste Augsburger Chance hatte Ribeiro, der nach einem weiten Abschlag von Dahmen frei vor Kobel stehend verzog (23.). Alles in allem war die Pausenführung für die Borussen durchaus verdient.
Reggiani sorgt für die Entscheidung
Nach dem Seitenwechsel hatte der FCA zunächst nur wenig vom Spiel. Die fast schon logische Konsequenz war der zweite Treffer für die Hausherren. Die insgesamt achte Ecke landete auf dem Kopf des 18-jährigen Italieners Reggiani, der den Ball mustergültig versenkte (59.).
Offensiv war von den Fuggerstädtern im zweiten Durchgang so gut wie nichts zu sehen. Dortmund war an diesem Nachmittag das klar bessere Team. Der FC Augsburg konnte sich bei Dahmen bedanken, der mit starken Paraden eine höhere Niederlage verhindern konnte.
Schwabenderby als nächste Chance
Nach zwei Auswärtsniederlagen in Serie geht es für die Mannschaft von Manuel Baum am kommenden Sonntag mit einem Heimspiel weiter. Der VfB Stuttgart kommt zum Schwabenderby in die WWK Arena.





