Im Rahmen des RTL/ntv-Trendbarometers hat Forsa in der zurückliegenden Woche die Wahlberechtigten, die aktuell bei einer Bundestagswahl die AfD wählen wollen, nach dem für sie wichtigsten Grund für ihre Wahlentscheidung gefragt.
Für AfD-Anhänger ist vor allem die Überzeugung ausschlaggebend, dass die Partei die “Interessen des deutschen Volks” am besten vertritt. 34 Prozent nennen dies als wichtigstes Motiv für ihre Wahlentscheidung. Jeweils gut ein Fünftel verweist auf Unzufriedenheit mit dem politischen System insgesamt, 22 Prozent, oder auf Unzufriedenheit mit der Bundesregierung unter Friedrich Merz, 21 Prozent.
Zwölf Prozent wählen die AfD nach eigener Aussage vor allem, weil sie die Probleme der “kleinen Leute” am besten kenne. Dass Alice Weidel Kanzlerin werden soll, ist dagegen nur für drei Prozent das wichtigste Wahlmotiv.
Unter früheren Unionswählern, die inzwischen zur AfD wechseln wollen, ist die Unzufriedenheit mit der von Friedrich Merz (CDU) geführten Bundesregierung der am häufigsten genannte Grund. 37 Prozent nennen ihn, deutlich mehr als im Kreis aller AfD-Anhänger mit 21 Prozent. Die Aussage, die AfD vertrete die “Interessen des deutschen Volks” am besten, nennen in dieser Gruppe 22 Prozent.

