Das Friedenslicht von Bethlehem hat seinen Weg ins Memminger Rathaus gefunden.
Allerdings stammt das Licht in diesem Jahr nicht direkt aus der Geburtsgrotte Jesu, wie Roberto Kalz, Dienststellenleiter der Memminger Malteser, bei der feierlichen Übergabe an Oberbürgermeister Jan Rothenbacher erklärte. „Aufgrund des anhaltenden Krieges im Nahen Osten und der damit verbundenen Sicherheitslage konnte das Friedenslicht dieses Jahr nicht in der Geburtsgrotte Jesu entzündet werden.“ Stattdessen wurde es in der Wallfahrtskirche in Christkindl (Steyr, Österreich) aufbewahrt und vor Weihnachten von österreichischen Pfadfinder:innen verteilt.
Reise des Friedenslichts
Das Licht wurde von Österreich aus nach München gebracht und anschließend am 15. Dezember mit der Bahn in ganz Deutschland verteilt. In Memmingen fand die feierliche Übergabe an die Pfarreiengemeinschaft während der Abendmesse in St. Josef statt.

Im Rathaus überreichte Roberto Kalz das Friedenslicht symbolisch an Oberbürgermeister Rothenbacher und erklärte, dass es ein Zeichen der Hoffnung und des Friedens für alle Bürger:innen sei. Begleitet wurde die Zeremonie von Stadtpfarrer Pater Joshy Palakunnel, Diakon i.R. Roland Pressl und der Malteser-Mitarbeiterin Monika Baum.
Aktion „Vielfalt leben, Zukunft gestalten“
Die diesjährige Friedenslicht-Aktion steht unter dem Motto „Vielfalt leben, Zukunft gestalten“ und lädt dazu ein, das Licht an möglichst viele Menschen weiterzugeben.
Abholung und Heimservice
Das Friedenslicht kann vom 21. bis 23. Dezember zwischen 9 und 17 Uhr in den Räumlichkeiten der Malteser in Memmingen (Augsburger Straße 8) abgeholt werden. Bereits seit dem 16. Dezember steht das Licht in den katholischen Kirchen der Pfarreiengemeinschaft Memmingen bereit.
Für ältere oder nicht mobile Menschen bieten die Malteser einen Heimservice an: Bis zum 19. Dezember kann das Friedenslicht telefonisch unter 08331/9241720 (werktags 8-12 Uhr) bestellt werden. Die Auslieferung erfolgt am 23. Dezember nach Vereinbarung.
Die Aktion ist ein starkes Symbol der Hoffnung und des friedlichen Miteinanders, das die Gemeinschaft in der Adventszeit besonders hervorhebt.


