Geschädigter verliert sechsstellige Summe – Polizei ermittelt nach Anlagebetrug in Rain

Presse Augsburg
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Symbolbild

Die Polizei untersucht derzeit einen Fall von mutmaßlichem Anlagebetrug in Rain, bei dem ein Geschädigter einen hohen Geldbetrag verloren hat. Nach bisherigen Erkenntnissen beläuft sich der Schaden auf eine Summe im sechsstelligen Bereich.

Der Mann war im Februar 2026 über eine Online-Plattform auf angeblich besonders lukrative Zinsangebote aufmerksam geworden. Im Vertrauen auf die Seriosität des Angebots überwies er anschließend zwei größere Teilbeträge auf ein Konto in Belgien. Nach eigenen Angaben ging er davon aus, dass dieses Konto auf seinen Namen eingerichtet worden war.

Zweifel kamen erst Wochen später auf

Erste Unregelmäßigkeiten bemerkte der Geschädigte erst vor rund zwei Wochen. Als er Informationen zur Kündigung des vermeintlichen Kontos einholen wollte, erhielt er keinerlei Rückmeldung mehr von der angeblichen Kontoführungsgesellschaft.

Das Unternehmen hatte zuvor angegeben, seinen Sitz sowohl in der Schweiz als auch in Frankfurt zu haben. Bei einem persönlichen Besuch in einer belgischen Bankfiliale stellte sich schließlich heraus, dass das Konto zwar existierte, jedoch nicht auf den Namen des Geschädigten lief, sondern auf eine andere Person beziehungsweise Organisation registriert war.

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Ermittlungen laufen weiter

Die Polizei arbeitet derzeit daran, die Hintergründe der Online-Plattform sowie mögliche Täter zu identifizieren. Die Ermittlungen zur Aufklärung des Falls dauern weiterhin an.

Polizei warnt vor unseriösen Anlageangeboten

Im Zusammenhang mit dem Betrugsfall appellieren die Ermittler erneut an die Vorsicht bei Geldanlagen im Internet.

„Seien Sie bei vermeintlich überdurchschnittlich hohen Zinsversprechen im Internet äußerst vorsichtig. Prüfen Sie die Seriosität von Finanzdienstleistern gründlich, bevor Sie größere Geldbeträge überweisen.“

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Newsdesk der Presse Augsburg Medien-Redaktion.