Für Ratiopharm Ulm geht es am Samstag um alles. Nach zwei knappen Niederlagen bei den BMA365 Bamberg Baskets stehen die Donausstädter in der Viertelfinalserie mit dem Rücken zur Wand. Um 16:30 Uhr muss vor heimischer Kulisse der erste Sieg her, um die Playoff-Hoffnungen am Leben zu halten.
Die Franken konnten ihren Heimvorteil bislang erfolgreich nutzen und beide Partien in der Crunchtime für sich entscheiden. Nun sind die Doppelstädter in der eigenen Arena gefordert. Eine weitere Niederlage würde nicht nur das Serien-Aus bedeuten, sondern gleichzeitig auch das Ende der Saison.
Harrelson fordert Fokus und Ruhe
Vor dem richtungsweisenden Heimspiel fordert Cheftrainer Ty Harrelson vor allem Konzentration und Cleverness über die gesamte Spielzeit hinweg.
„Wir denken immer noch von Spiel zu Spiel. Bevor wir über weitere mögliche Spiele nachdenken, müssen wir das dritte erst einmal gewinnen“, erklärt Ulms Cheftrainer Ty Harrelson vor dem ersten Entscheidungsspiel.
Zugleich setzt der Coach auf die Unterstützung der eigenen Fans: „Unsere Fans haben uns schon in Bamberg super unterstützt, jetzt ist es an der Zeit, ihnen etwas zurückzugeben. Dafür sind wir bereit, wir werden auch morgen wieder alles geben“, so Harrelson.
Rebounds sprechen für Ulm
Ein Blick auf die bisherigen Zahlen der Serie zeigt, wie eng die beiden Teams bislang beieinanderliegen. Insgesamt trennen beide Mannschaften nach zwei Spielen lediglich neun Punkte.
Besonders beim Rebounding haben die Ulmer bislang Vorteile. Die Doppelstädter sicherten sich insgesamt elf Rebounds mehr als Bamberg. Die Gäste aus Franken überzeugten dagegen mit besseren Wurfquoten sowie Vorteilen im Zusammenspiel und bei den Ballgewinnen.
Guard-Duell könnte entscheidend werden
Im Mittelpunkt steht erneut das Aufeinandertreffen der beiden Spielmacher Mark Smith und Cobe Williams. Beide Guards prägten die ersten beiden Begegnungen maßgeblich und könnten auch im dritten Duell den Unterschied ausmachen.
Während Mark Smith vor allem mit Energie, Distanzwürfen und Emotionen Akzente setzt, bringt Williams viel Intensität und starkes Two-Way-Spiel auf das Parkett. Statistisch lieferten beide bislang ähnlich starke Leistungen ab. Smith zeigte sich besonders stabil aus der Distanz und beim Rebounding, Williams überzeugte dagegen mit seiner Effizienz in Korbnähe.

