Ratiopharm Ulm will in Bamberg den Serienausgleich schaffen

Presse Augsburg
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Grafik: KI

Für Ratiopharm Ulm geht es in der Playoff-Serie gegen die Bamberg Baskets Schlag auf Schlag weiter. Bereits am Montagabend um 20:30 Uhr steht für die Mannschaft von Ty Harrelson das zweite Viertelfinalspiel in Bamberg an. Nach der knappen Niederlage im ersten Duell wollen die Ulmer nun zurückschlagen und die Serie ausgleichen, um ein weiteres Heimspiel in Ulm zu erzwingen.

Nur rund 48 Stunden nach dem intensiven Auftakt treffen beide Teams erneut aufeinander. Dabei hofft Ulm vor allem darauf, die Fehler aus Spiel eins abzustellen und über die gesamte Spielzeit konstanter aufzutreten.

„Wir haben das erste Spiel noch einmal gründlich aufgearbeitet und Fehler gesehen, die wir morgen vermeiden möchten. Gerade am offensiven Ende haben wir uns zum Schluss hin zu viele Unsauberkeiten geleistet, die uns trotz der großartigen Unterstützung unserer Fans den Spielfluss genommen haben. Wir freuen uns auf morgen, da wir hier die Chance bekommen, es besser zu machen. Ich bin zuversichtlich, dass wir die Serie wieder spannend gestalten können“, erklärt Cheftrainer Ty Harrelson.

Rebound-Stärke macht Hoffnung

Ein Blick auf die Statistik des ersten Spiels zeigt, wie eng die Begegnung tatsächlich verlief. Besonders unter den Körben wussten die Donaustädter zu überzeugen. Insgesamt erspielte sich das Team 16 zweite Chancen und kontrollierte phasenweise das Rebound-Duell deutlich.

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Auch defensiv setzte Ulm die Gastgeber immer wieder früh unter Druck und störte den Spielaufbau der Bamberger erfolgreich. Entscheidend waren letztlich jedoch die starken Wurfquoten der Franken, die vor allem in Korbnähe äußerst effizient agierten.

Sengfelder erneut im Fokus

Ein besonderes Augenmerk dürfte auch im zweiten Spiel auf dem Duell zwischen Chris Sengfelder und Bambergs Defensivspezialist EJ Onu liegen. Bereits im ersten Aufeinandertreffen lieferten sich beide intensive direkte Duelle.

Sengfelder überzeugte offensiv mit 13 Punkten und zog Onu durch sein variables Spiel immer wieder aus der Zone heraus. Dadurch entstanden Räume, die Ulm insbesondere zu Beginn der Partie gut nutzen konnte.

Auf der anderen Seite zeigte sich Onu jedoch vor allem beim Rebounding stark und verschaffte seinen Mitspielern durch gute Blocks immer wieder Vorteile im Angriffsspiel der Bamberger.

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Newsdesk der Presse Augsburg Medien-Redaktion.